Große Winkelspinne
Art der Gattung Eratigena
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Die Große oder Gewöhnliche Winkelspinne (Eratigena atrica, Syn.: Tegenaria atrica), auch Große Hauswinkelspinne oder einfach „Hausspinne“ genannt, ist eine Spinne aus der Familie der Trichterspinnen (Agelenidae). Sie war ursprünglich in Europa verbreitet und wurde in Nordamerika eingeführt. Die sehr anpassungsfähige Art kommt aufgrund ihrer Synanthropie (Anpassung an menschliche Siedlungsbereiche) auch in und an Gebäuden häufig vor und zählt zu den größten in Mitteleuropa vorkommenden Spinnen. Sie zeichnet sich durch ihre mehrheitlich dunklere und braune Färbung sowie die für Winkelspinnen (Eratigena) üblich langbeinige Gestalt aus.
| Große Winkelspinne | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Große Winkelspinne (Eratigena atrica), Weibchen | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Eratigena atrica | ||||||||||||
| (C. L. Koch, 1843) |
Wie alle Trichterspinnen legt die nachtaktive Große Winkelspinnen ein Trichternetz für den Beutefang an, das sich zu einer Wohnröhre verjüngt. Die Spinne selber verweilt bei Inaktivität in der Röhre und schnellt hervor, sobald ein Beutetier auf der Netzdecke registriert wurde. Das mit einem Giftbiss außer Gefecht gesetzte Beutetier wird anschließend in die Röhre transportiert und dort verzehrt. Die Große Winkelspinne ist somit ein Lauerjäger und lebt wie alle Spinnen räuberisch, ein spezialisiertes Beutespektrum hat die euryphage (nicht auf bestimmte Nahrung angewiesene) Art dabei nicht. Ein geschlechtsreifes Männchen verlässt sein Netz und sucht das eines Weibchens auf. Dann vollführt es eine Balz und es erfolgt, bei Paarungswilligkeit des Weibchens, die Begattung. Das begattete Weibchen überwintert und legt im Folgejahr mehrere Eikokons an und betreibt keine weitere Brutpflege. Die Jungtiere wachsen selbstständig über mehrere Fresshäute (Häutungsstadien) heran.
Alleine das häufige Vorkommen der Großen Winkelspinne in Bauwerken macht ein Zusammentreffen zwischen ihr und Mensch äußerst wahrscheinlich. Durch ihre langbeinige und verglichen mit vielen anderen in Mitteleuropa vorkommenden Spinnen imposante Gestalt erweckt sie nicht selten Unbehagen. Eine Gefahr stellt die Spinne für den Menschen nicht dar und ist auch nicht aggressiv. Zwar kann sie den Menschen beißen, doch geht der Biss lediglich mit Schwellungen der Bisswunde einher und gilt somit nicht als medizinisch relevant, zumal die Art nur in größter Not beißt. Die Große Winkelspinne wurde von der Arachnologischen Gesellschaft (AraGes) aufgrund dieses Verrufs zur Spinne des Jahres 2008 gewählt.
Merkmale

Das Weibchen der Großen Winkelspinne erreicht eine Körperlänge von 12 bis 18, das Männchen eine von 10 bis 15 Millimetern.[1][2] Die Beinspannweite kann auf gut 100 Millimeter heranreichen, insbesondere bei dem langbeinigeren Männchen. Diese Maße verleihen der Großen Winkelspinne ein imposantes Erscheinungsbild.[3] Der grundsätzliche Körperbau der Art gleicht dem anderer Winkelspinnen (Eratigena).
| Geschlecht | Länge des Carapax (Rückenschild des Prosomas) | Breite des Carapax | Länge des Sternums (Brustschild des Prosomas) | Breite des Sternums | Anzahl untersuchter Individuen |
|---|---|---|---|---|---|
| Männchen | 4,87 bis 6,78 | 3,65 bis 5,12 | 2,35 bis 3,23 | 2,12 bis 3 | 2 |
| Weibchen | 5,84 | 4,1 | 2,82 | 2,49 | 1 |

Das Opisthosoma (Hinterleib) des von Bolzern, Burckhardt & Hänggi vermessenen Weibchens hat eine Länge von 6,27 und eine Breite von 4,13 Millimetern und die Höhe von dessen Clypeus (Abschnitt zwischen den anterioren Augen und dem Carapax) entspricht dem 2- bis 2,5-fachem des Durchmessers der anterior (vorne) medianen (mittigen), bzw. dem 1,5- bis zweifachen der anterior lateralen (seitlichen) Augen. Anderweitig beschränkt sich der Sexualdimorphismus (Unterschied der Geschlechter) abgesehen von den Dimensionen auf die Beinbestachelung. Die Färbung von Männchen und Weibchen ist identisch.[4]
Auf dem Carapax verlaufen dorsal (oben) zwei dunkle Längsbänder, die manchmal gezackt oder zu dreieckigen Punkten reduziert sind. Die Cheliceren (Kieferklauen) besitzen marginal (am Rand) je drei, retromarginal (hinten seitlich) sieben bis neun Zähne. Das Sternum verfügt über ein deutliches Muster aus hellem Mittelstreifen und lateral jeweils drei symmetrischen Paare heller Punkte.[5]
| Gemessener Bereich | Wert |
|---|---|
| Durchmesser der Augen in Millimetern | |
| Anterior median | 0,25 bis 0,27 |
| Anterior lateral | 0,26 bis 0,27 |
| Posterior (hinten) median | 0,22 bis 0,24 |
| Posterior lateral | 0,23 bis 0,25 |
| Abstand der Augen in Relation mit dem Durchmesser der jeweiligen Augen | |
| Anterior median zueinander | 0,5 x anterior median |
| Anterior median-Anterior lateral | < 0,5 x anterior median |
| Posterior median zueinander | 1 x posterior median |
| Posterior median-Posterior lateral | 1 bis 1,5 x posterior median |
| Posterior median-Anterior lateral | 1–1,5 x posterior median |
| Anterior median-Posterior median | 0,5 x posterior median |

Die Cheliceren (Kieferklauen) tragen promarginal (vorne seitlich) je drei, retromarginal sieben bis neun Zähne. Das Sternum weist ein deutliches Muster aus einem hellen medianen (mittleren Band) und lateral (seitlich) jeweils drei symmetrischen Paaren heller Punkte seitlich auf. Die Beine tragen anders als bei anderen Winkelspinnen keinerlei Ringel und erscheinen allgemein verdunkelt. Gelegentlich sind auf den Coxae (Hüftgliedern) und dem proximalen (zur Körpermitte gelegenen) Bereich der Femora (Schenkel) dunkle Flecken ausgebildet. Auf den Tarsen (Fußgliedern) befinden sich je sieben bis zehn Trichobothria (Tastsetae, bzw. chitinisierte Haare). Bei der Großen Winkelspinne fehlen diese allerdings im Gegensatz zu anderen Arten der Gattung auf den Tarsen der Pedipalpen (umgewandelte Extremitäten im Kopfbereich). Die paarigen Klauen des ersten Beinpaares weisen paarige Zähne auf.[5]
| Beinpaar | Femur | Patella | Tibia (Schiene) | Metatarsus (Fersenglied) | Tarsus | Gesamtlänge |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Männchen | ||||||
| Pedipalpen | 2,5 bis 3,24 | 0,92 bis 1,26 | 1,1 bis 1,42 | 2,22 bis 2,81 | 1,26 bis 1,3 (hier das Cymbium) | 8 bis 10,03 |
| 1 | 7,66 bis 11,12 | 1,91 bis 2,85 | 7,4 bis 11,4 | 7,79 bis 11,31 | 3,52 bis 4,43 | 28,28 bis 41,11 |
| 2 | 6,17 bis 8,69 | 1,76 bis 2,69 | 5,42 bis 7,93 | 6,29 bis 9,38 | 2,79 bis 3,43 | 22,43 bis 32,12 |
| 3 | 5,42 bis 7,52 | 1,62 bis 2,3 | 4,47 bis 6,32 | 6,23 bis 8,94 | 2,48 bis 3,36 | 20,22 bis 28,44 |
| 4 | 6,95 bis 9,32 | 1,69 bis 2,49 | 6,33 bis 8,6 | 8,58 bis 12,56 | 3,19 bis 4,21 | 26,74 bis 37,18 |
| Weibchen (stellenweise unvollständig) | ||||||
| Pedipalpen | 2,78 | 1,1 | 1,8 | - | 2,68 | 8,36 (ohne Metatarsen) |
| 1 | 6,94 | 2,28 | 6,61 | - | 3,21 | 19,04 (ohne Metatarsen) |
| 2 | 6,12 | 2,03 | 5,08 | 5,83 | 2,85 | 21,46 |
| 3 | 5,6 | 1,94 | 4,37 | 6,05 | 2,55 | 20,87 |
| 4 | 7,1 | 1,99 | 6,43 | 8,67 | 2,96 | 27,15 |
| Femur | Patella | Tibia | Metatarsus | Tarsus |
|---|---|---|---|---|
| d2–3–3–0 or 2–3–4–0 oder 3–3–2–0 oder 3–3–3–0 oder 3–3–4–0 oder 3–4–4–0, pr2–3–2–0, r2–3–3–0 oderr 2–3–4–0 oder 2–4–2–0, v2–2–1–0 oder 2–3–1–0 oder 2–3–2–0 | d2–0–0, pr2–0–0, r2–0–0, v2–0–0 | d0–0–0–1p+1+1p oder 0–0–0–2p oder 0–1–0–1p+1, pr0–1–0–2p oder 0–2–0–2p oder 2–2–0–2p, r2–1–1–1p+2+1p oder 2–2–2–1p+1+1p oder 2–2–2–2p oder 2–2–3–2p, v2–2–2–1p+1+1p+1 oder 2–2–2–2p oder 2–2–2–3p | d0–0–0–1p+2+1p+1 oder 0–0–0–4p+1, pr0–2–0–4p+1 oder 0–3–0–3p+1+2p oder 0–3–0–5p, r1+1p–4–3–5p oder 2–4–4–5p, v3–4–4–1p+1+1p+2+2p oder 3–4–4–5p+1 | d0, pr0 oder 0–1–0–0 oder 0–1–1–0 oder 0–1–3–0 oder 0–2–2–0, r0 oder 0–1–0–0 oder 0–1–1–0 oder 0–1–3–0 oder 0–2–2–0, v0 |
| Geschlecht | Stacheln |
|---|---|
| Männchen | d2–0–0–0 oder 2–1–0–0 oder 2–1–1–0, pr2–0–0, r1–2p–0–0 |
| Weibchen | d2–0–0–0 oder 2–0–1–0 oder 2–1–0–0, pr2–0–0, r2–2p–0–0 |
Legende:
- d = dorsal
- P = Paar aus Stacheln an der ungefähr gleichen Längsposition
- pr = prolateral
- r = retrolateral
- v = ventral (unten)

Das Opisthosoma hat eine dunkle Färbung und ein helles Medianband anterior und lateral hellen Punkte, die in posteriore Richtung in V-förmigen Streifen übergehen. Wie alle Trichterspinnen (Agelenidae) ist die Große Winkelspinne ecribellat (dickere Spinnenseide produzierend). Die aterior lateralen Spinnwarzen sind leicht verdunkelt, die posterior lateralen auf ihre beiden Segmenten verteilt dorsal (oben) verdunkelt. Ihr distales (von der Körpermitte entfernt liegendes) Segment erscheint einigermaßen heller. Die posterior medianen Spinnwarzen sind mit deutlich ausgebildeten kleinen Ampullendrüsen und drei bis vier zylindrischen Drüsen lateral davon. Der Colulus (funktionsloser Hügel und Rest des einstigen sog. Cribellums) verfügt über eine rechteckige Gestalt samt einem W-förmigen distalen Rand.[5]
- Ansichten von Weibchen
- Dorsalansicht
- Frontalansicht
- Lateralansicht
- Rückansicht
- Ansichten von Männchen
- Dorsalansicht
- Frontalansicht
- Lateralansicht
- Rückansicht
Genitalmorphologische Merkmale

Die Pedipalpen des Männchens besitzen je einen kurzen dorsalen Dorn und die retrolaterale Apophyse (Fortsatz) eines Bulbus (männliches Geschlechtsorgan) verfügt bei der Großen Winkelspinne über zwei Gabelungen, eine davon lateral und einfach und spitz gebaut, und eine dorsal mitsamt einem großen Hügel, der wiederum eine stark sklerotisierte (verhärtete) und spitzen Ausstülpung hat. Der Embolus (drittes und letztes Sklerit, bzw. Hartteil des Bulbus) ist in etwa 1 bis 1,5 mal so lang wie das Cymbiums (erstes und vorderstes Sklerit) und entspringt einer 10- bis 12-Uhr-Position des Tegulums (zweites und mittleres Sklerit). Dem Cymbium fehlen genau wie den Tarsen der Pedipalpen Trichobothria. Die distale Spitze des Embolus befindet sich dabei in einer 4-Uhr-Position. Der Konduktor (den Embolus führender und stützender Fortsatz) ist vergleichsweise kräftig, sein distaler Abschnitt ist allerdings nicht verlängert und nur in der terminalen (hinteren) Hälfte gefaltet. Das terminale Ende des Konduktors ist als stark sklerotisierte und erscheit als in ventrale Richtung verlaufende, längliche Spitze. Die transversal (quer) verlaufende Rille des Konduktors ist als membranöse Lamelle ausgebildet. Die für Winkelspinnen (Eratigena) typische mediane Apophyse entspringt bei dieser Art in einer 7- bis 9-Uhr-Position und ist mäßig vorstehend. Außerdem ist diese Apophyse breiter als lang und distal mit einer taschenartigen Skleritstruktur versehen. Die Verbindung der medianen Apophyse zum Tegulum ist zumindest teilweise sklerotisiert.[5]

Die Epigyne (weibliches Geschlechtsorgan) weist bei dem von Bolzern, Burckhardt & Hänggi vermessenen Weibchen eine Länge von 1,19 und eine Breite von 1,41 Millimetern auf, während dessen Atrium (innere Kammer am Eingang) eine Länge von 0,95 und eine Breite von 0,6 Millimetern aufweist. Die Epigyne der Großen Winkelspinne verfügt medial über eine stark sklerotisierte, lange, rechteckige Platte, an deren anteriorer Fläche die Kopulationsöffnungen münden. Das für Winkelspinnen typische posteriore Sklerit fehlt bei der Großen Winkelspinne wie auch die epigynalen Zähne, wobei jedoch dafür einige zahnartige Gebilde vorhanden sind. Die Vulva besteht ihrerseits aus den für sich sehr unterschiedlichen Spermatheken (Samentaschen), den Befruchtungs- und den Kopulationskanälen. Letztere sind kurz und gerade verlaufend, ihnen fehlen die gattungstypischen langen Erweiterunge. Die Spermatheken weisen eine unregelmäßig längliche Gestalt auf und sind überdies sklerotisiert und umschließen gewundene Kanäle, die durch mehr als das Zweifache ihres Durchmessers voneinander getrennt sind. Die Befruchtungskanälen treten als kleine, blattförmige Anhängsel in Erscheinung.[5]
Differenzierung von ähnlichen Winkelspinnen
Von anderen Winkelspinnen (Eratigena), deren Arten sich allesamt ähneln, teilt die Große Winkelspinne die meisten Gemeinsamkeiten mit E. duellica und der Westlichen Winkelspinne (E. saeva), die eine nach der Großen Winkelspinne benannte Artengruppe bilden. Da sich alle drei Arten habituriell (vom Erscheinungsbild her) überlappen können, ist eine sichere Unterscheidung nur anhand der genitalorphologischen Merkmale gegeben und auch dort teilen alle drei Arten viele Gemeinsamkeiten. Ein einzelner Konduktor von E. duellica geht nahtlos in das Tegulum über und die Öffnungen in die Spermatheken sind bei dieser Art deutlich schräger angesetzt und haben überdies einen stark sklerotisierten anterioren Eckpunkt. Bei einem Bulbus der Westlichen Winkelspinne ist die Spitze des Konduktors schnabelförmig und schmal und die Öffnungen der Spermatheken erscheinen bei der Art dorsal betrachtet als volle, dunkle Kreise ohne stark sklerotinisierten anterioren Bogen. Ferner konvergieren die Spermatheken der Westlichen Winkelspinne deutlich in anteriore Richtung bevor sich dessen Enden nach außen spreizen.[6]
- Ähnliche Winkelspinnen (Eratigena)
- Weibchen …
- … und Männchen von E. duellica.
- Weibchen …
- … und Männchen der Westlichen Winkelspinne (E. saeva).
Ver- und Ausbreitung sowie Lebensräume


Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Großen Winkelspinne umfasste Europa und die Türkei, doch wurde sie mittlerweile auch in den Vereinigten Staaten und Kanada eingeschleppt.[7] Ihr Vorhandensein in der Neuen Welt wurde erstmals 1937 seitens Irving Fox (hier unter der Bezeichnung Tegenaria praegrandis) bestätigt.[5] Die Art ist noch immer in Ausbreitung begriffen, was ihr mitunter, wie auch im Falle des heutigen Vorkommens in Nordamerika, durch unebabsichtigte Verschleppung seitens des Menschens ermöglicht wird. Auf das Vorkommen der Spinne auf den Britischen Inseln und die dort stattfindende Ausbreitung dürfte, wenn auch nicht ausschließlich, auf den Menschen zurückzuführen sein.[8] Ein einzelner, nicht näher beschriebener Fund der Spinne erfolgte im Libanon.[5]
In Europa selber ist die Große Winkelspinne flächendeckend verbreitet und fehlt nach bisherigen Kenntnissen innerhalb Kontinentaleuropas lediglich in Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Albanien, dem Kosovo, der Republik Moldau und dem europäischen Teil der Türkei sowie in fast allen Bereichen des europäischen Festlandteils von Russland einschließlich der Oblast Kaliningrad mit Ausnahme des zentraleuropäischen. Außerdem fehlen Nachweise der Art von der russischen Doppelinsel Nowaja Semlja, Franz-Josef-Land, der Inselgruppe Spitzbergen, den Balearischen Inseln, Sardinien, Sizilien und Kreta.[7] In Großbritannien ist die Spinne vergleichsweise selten, kommt jedoch in einigen Gebieten dort in höherer Populationsdichte vor. In Irland ist sie, wohl durch den Menschen eingeführt, ebenfalls etabliert, fehlt jedoch in Nordirland.[8]
Die Große Winkelspinne ist eigentlich troglophil (regelmäßig in Höhlen lebend) und bewohnt demzufolge neben Höhlen auch die Unterseite von Steinen oder Felsen, etwa in Wäldern.[2] Ferner bewohnt die Spinne die Unterseite von Baumwurzeln und Böschungen oder auch verlassene Bauten von Kaninchen.[3][9] Allgemein werden warme Standorte als Habitat (Lebensraum) gerne genommen, wobei die Art nicht ausschließlich xerophil (wärmeliebend) ist.[7] Sie ist im Gegenteil eher hygrophil (feuchtigkeitsliebend) und bevorzugt allgemein nicht zu trockene Lebensräume.[10] Mittlerweile zeigt die Große Winkelspinne eine sehr stark ausgeprägte Synanthropie (Anpassung an menschliche Siedlungsbereiche) und kommt heutzutage vermehrt, jedoch nicht ausschließlich, in menschlichen Siedlungsbereichen vor, wodurch sie hemisynanthrop ist.[11] Hier bewohnt die sehr anpassungsfähige Spinne Gebäude aller Art, auch deren Innenbereich einschließlich Kellern, sofern letztere nicht zu trocken sind.[1][3] Kanalisationen und Müllhaufen bilden weitere synanthrope Habitate der Art.[11][9]
Lebensweise
Die Große Winkelspinne teilt mit allen Trichterspinnen (Agelenidae) die netzbauende und nachtaktive Biologie. Ferner lebt sie, von ausgewachsenen Männchen ausgenommen, überwiegend zurückgezogen und ist wie alle netzbauenden Spinnen sedentär (standortstreu). Dank ihrer im Vergleich zum Körper sehr langen Beine kann die Art eine beachtliche Laufgeschwindigkeit erreichen.[2]
Jagdverhalten und Beutespektrum



Wie alle Spinnen lebt auch die Große Winkelspinne räuberisch und legt ein für Winkelspinnen (Eratigena) typisches Trichternetz an. Dieses besteht aus einer horizontalen Gespinstdecke aus nichtklebenden Fäden, dem eigentlichen Fangnetz, und der dem daran anschließenden Wohnröhre, in die das Netz mündet.[11] Während die Fangdecke exponiert ist, ist der Schlupfwinkel in einem verdeckten und vor Witterungen geschützten Bereich befindlich. In freier Natur sind die Unterseite von Steinen und Böschungen oder hohle Baumstämme beliebte Netzbaustandorte. In Gebäuden werden vor allem Ecken von Räumen gerne genommen.[3] Auch die Hinterseite von Möbeln nimmt die Art an. Am Tag verweilt die nachtaktive Spinne bei Inaktivität in der Wohnröhre, nachts häufig auf der Gespinstdecke.[1]
Gerät ein Beutetier auf die Netzdecke, eilt die Große Winkelspinne blitzartig zu diesem hin oder aus ihrem Schlupfwinkel hervor und versetzt diesem mittels der Cheliceren einen Giftbiss. Kleinere Beutetiere werden dabei unmittelbar in die Wohnröhre verschleppt. Bei wehrhafteren Beutetieren zieht sich die Spinne in den Schlupfwinkel zurück und wartet die Wirkung des Giftes ab, ehe sie diese dann in den Unterschlupf zerrt. Größere Beutetiere werden mehrfach gebissen.[3] Die Große Winkelspinne kann nur schlecht sehen, dafür ist ihr taktiler Vibrationssinn umso stärker ausgeprägt.[11] Diese Eigenschaft teilt sie mit anderen netzbauenden Spinnen und auch sie nutzt diesen Sinn zur Ortung von Beutetieren, indem sie die von diesen auf das Netz übertragenen Vibrationen zur Ortung der Beutetiere anwendet.[3] Bleibt ein Fangerfolg für längere Zeit aus, wandert die Art ab und sucht sich einen neuen Netzbaustandort.[1]
Die Große Winkelspinne ist ein opportunistischer Jäger ohne spezialisiertes Beutespektrum. Somit ist sie euryphag (nicht auf bestimmte Nahrung angewiesen). Geläufige Beutetiere sind verschiedene Insekten und auch Asseln. Andere Gliederfüßer, die von der Spinne erjagt werden können, erweitern das Beutespektrum.[2] Ihre Jagdweise macht die Spinne zu einem Lauerjäger.
Andere Spinnen als Feinde im synantropen Umfeld

Im menschlichen Siedlungsbereichen bilden vor allem andere Spinnen bedeutende Prädatoren (Fressfeinde) der Großen Winkelspinne, allem voran die Große Zitterspinne (Pholcus phalangioides), die in Europa ausschließlich synanthrop vertreten ist. Sie erbeutet nicht selten Individuen der Großen Winkelspinne, die in ihr sehr unordentliches Netz gelangen, wo sie sich schnell verfangen und dadurch der Großen Zitterspinne wehrlos ausgeliefert sind.[12] Die Große Winkelspinne wird dort von der Großen Zitterspinne mit Fäden regelrecht beworfen und dadurch ihrer Fortbewegung weiter beeinträchtigt, ehe die endgültig Immobilisierte Große Winkelspinne dann von dem Jäger, zumeist in das Bein, gebissen und letztendlich verzehrt wird.[13] Unter Laborbedingungen konnte Peter Jäger 2002 auch das Erbeuten eines ausgewachsenen Weibchens der Großen Winkelspinne in seinem eigenen Netz seitens eines ebenfalls adulten Weibchens der Gefleckten Mausspinne (Scotophaeus scutulatus) dokumentieren. Allerdings ist unklar, ob ein solches Verhalten für letztere Art üblich ist und diese somit zu einem geläufigen Prädatoren der Großen Winkelspinne mache.[14]
Lebenszyklus und Phänologie
Der Lebenszyklus der Großen Winkelspinne entspricht grundsätzlich dem anderer Winkelspinnen (Eratigena) und ist vergleichsweise gut erforscht. Die Phänologie (Aktivitätszeit) ausgewachsener Individuen der Art beläuft sich bei dem Weibchen auf das ganze Jahr, bei dem Männchen ist sie auf den Zeitraum zwischen Juni und Oktober beschränkt.[1] Das Fortpflanzungsverhalten der Spinne ist auf den Zeitraum des Herbstes beschränkt.[9]
Ein geschlechtsreifes Männchen der Großen Winkelspinne sucht nachts das Netz eines Weibchens auf. Ist dies geglückt, vollführt es eine Balz, bei der es seine Pedipalpen und sein Opisthosoma stark vibriert. Bei der Paarung, die mehrere Stunden in Anspruch nimmt, führt das Männchen abwechselnd in einem Abstand von zwei bis drei Minuten beide Bulbi in die Epigyne des Weibchens ein. Gelegentlich wird die Begattung unterbrochen und beide Geschlechtspartner verweilen nebeneinander im Netz des Weibchens.[1] Die Paarung verläuft friedlich und Sexueller Kannibalismus kommt bei der Art nicht vor, sodass sich das Männchen problemlos vom Weibchen nach der Kopulation entfernen kann.[2]
Ein begattettes Weibchen überwintert legt im Frühling des Folgejahres seinen Eikokon an, aus dem im späten Frühjahr dann etwa 70 Jungtiere schlüpfen. Brutpflege betreibt das Muttertier nicht. Die Nachkommen verbleiben für einige Wochen im Netz der Mutter und verselbstständigen sich dann. Sie legen ab dann, wie die ausgewachsenen Individuen, Trichternetze an und wachsen selbstständig über mehrere Fresshäute (Häutungsstadien heran). Die Jungtiere durchlaufen davon drei und überwintern dann halbwüchsig, ehe sie im darauf folgenden Jahr die Geschechtsreife erlangen, was bei den Männchen ab August und den Weibchen ab September geschieht.[8] Die Anzahl der zu durchlaufenden Fresshäute kann dabei variieren.[9] Der gesamte Lebenszyklus der Großen Winkelspinne nimmt also zwei Jahre in Anspruch.[8]
Das Männchen stirbt nach der Paarung mit einer Lebensdauer von 18 Jahren.[8] Das langlebigere Weibchen erreicht unter natürlichen Umständen eine Lebensdauer von etwa zweieinhalb Jahren.[9] Insgesamt hat die Große Winkelspinne jedoch eine maximale Lebenserwartung von etwa sieben Jahren und ist somit für eine Echte Webspinne (Araneomorphae sp.) ausgesprochen langlebig.[2]
- Lebenszyklus
- Weibchen während der Eiablage
- Weibchen beim Herstellen eines Eikokons
- Jungtier kurz nach dem Schlupf
- Juveniles Exemplar
- Junges Weibchen unmittelbar vor…
- …während…
Systematik
Die Systematik der Großen Winkelspinne wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrfach geändert. Der Artname atrica dürfte als Zusammensetzung aus atri-, dem lateinischen Substantiv für „Atrium“, bzw. „Dachboden“, und dem Suffix -ca für „zugehörig“ zu interpretieren sein. Er würde demnach „zum Atrium gehörig“ bedeuten und dürfte von der Synanthropie der Art rühren.[15] Die Große Winkelspinne ist die Typusart der Winkelspinnen (Eratigena).[16]
Beschreibungsgeschichte
Die Große Winkelspinne wurde 1843 von Carl Ludwig Koch als Tegenaria atrica erstbeschrieben und somit der Gattung der heutigen Kleinen Winkelspinnen (Tegenaria) zugeordnet. Bolzern, Burckhardt und Hänggi transferierten die Art in die von ihnen zeitgleich aufgestellte Gattung der Winkelspinnen (Eratigena) unter der noch heute gültigen Bezeichnung E. atrica anhand phylogenetischer (die Abstammung betreffender) Analysen, die auch die anderen zu den Kleinen Winkelspinnen zählenden und teilweise entweder von diesen zu den Winkelspinnen oder zur Gattung Malthonica zugeordneten Arten. Seither bildet E. atrica die gängige Bezeichnung für die Große Winkelspinne.[16]
Verhältnis zu E. duellica und der Westlichen Winkelspinne
Das Verhältnis der Großen Winkelspinne zu den ihr am ähnlichsten und am nächsten verwandten Arten, E. duellica und der Westlichen Winkelspinne (E. saeva) wurde in der Verangenheit immer wieder thematisiert, zumal Hybridisierungen aller drei Arten untereinander, vor allem jedoch zwischen E. duellica und der Westlichen Winkelspinne, in Kontinentaleuropa vorkommen. Bolzern, Burckhardt und Hänggi synonymisierten beide Arten 2013 im Rahmen der von ihnen durchgeführten phylogenetischen Analysen mit der Großen Winkelspinne, was auf fehlende Kenntnisse im Bezug auf die Morphologie (Struktur und Form betreffende Lehre) und der Mitochondrialen DNA der drei Arten zurückzuführen war. Außerdem sind alle drei Arten auf den Britischen Inseln anders als in Kontinentaleuropa deutlich voneinander abzutrennen, was diese Synonymisierungen weiter in Frage stellte. Aufgrund dessen haben Bolzern und Geoff Oxford 2018 anhand besagter Mittel die zuvor stattgefundenen Synonymisierungen von E. duellica und der Westlichen Winkelspinne wieder aufgehoben und beide Arten, nun ebenfalls zur Gattung der Winkelspinnen (Eratigena) zugehörig, revalidiert.[17]
Letztendlich wurde von Bolzern und Hänggi die nach der Großen Winkelspinne benannte Artengruppe erneut aufgestellt, die neben dieser die E. duellica und die Westliche Winkelspinne umfasst. Sie basiert auf der ehemaligen Artengruppe der Großen Winkelspinne, als alle drei Arten noch zur Gattung der Kleinen Winkelspinnen (Tegenaria) zählten und wie die heutigen diese drei Arten umfasste.[18]
Äußere Systematik
Bei einer 2021 von Rainer Breitling durchgeführten phylogenetischen Untersuchung der auf den Britischen Inseln vorkommenden Spinnenarten einschließlich der Großen Winkelspinne war es möglich, das verwandtschaftliche Verhältnis von diesem und anderen dort und darüber hinaus auch den sechs in Mitteleuropa vorkommenden Winkelspinnen (Eratigena) mit Ausnahme der auf den Britischen Inseln fehlenden Kleinen Winkelspinne (E. fuesslini) zu ermitteln. Das Verhältnis der Großen Winkelspinne innerhalb der von Breitling aufgestellten Artengruppen wird in folgendem Kladogramm verdeutlicht:[19]
| Winkelspinnen (Eratigena) |
| ||||||||||||||||||||||||
Synonymisierte Arten
5 Arten, die faktisch allesamt zuletzt zu den Winkelspinnen (Eratigena) zählten, wurden mit der Großen Winkelspinne synonymisiert und verloren somit ihren Artstatus. Folgende Arten waren:
- E. derouetae (Dresco, 1957) - Synonymisiert mit der Großen Winkelspinne unter Brignoli, 1978 (noch unter T nervosa).
- E. hibernica (O. Pickard-Cambridge, 1892) - Synonymisiert mit der Großen Winkelspinne unter Simon, 1937 (hier zu den Kleinen Winkelspinnen (Tegenaria) zugehörig).
- E. larva (Simon, 1875) - Synonymisiert mit der Großen Winkelspinne unter Simon, 1937 (hier zu den Kleinen Winkelspinnen zugehörig).
- E. nervosa (Simon, 1870) - Synonymisiert mit der Großen Winkelspinne unter Simon, 1937 (hier zu den Kleinen Winkelspinnen zugehörig).
- E. praegrandis (Fox, 1937) - Synonymisiert mit der Großen Winkelspinne unter Roth, 1956 (noch unter T larva).
Große Winkelspinne und Mensch

Da die Große Winkelspinne durch ihre stark ausgeprägte Synantrophie gerne in menschlichen Siedlungsbereichen und auch als häufiger Gast in Gebäuden auftritt, ist ein Zusammentreffen zwischen ihr und Mensch äußerst wahrscheinlich. Durch ihre für insbesondere in Mitteleuropa etablierten Spinnen imposante und langbeinige Gestalt sowie insbesondere ihre dunkle Färbung und durch die Setae und Stacheln haarige Gestalt ruft beim Menschen oftmals heftige Reaktionen hervor, zumal sie kontrastierend auf weißen Innenwänden beispielsweise durch ihre Gestalt stark auffallen kann, wodurch sie als häufiger Auslöser von Arachnophobie angesehen wird.[3]
Bei Funden der Großen Winkelspinne in Häusern handelt es sich meistens im Individuen auf der Suche nach einem neuen Netzbaustandort oder insbesondere um Männchen auf der Suche nach Geschlechtspartnern, was derartige Vorkommnisse vor allem im Herbst häufig werden lässt. Bei ihren Wanderungen gelangt die Spinne nicht selten in glattwandige Behältnisse wie Waschbecken oder Badewannen, die sie dann nicht mehr verlassen kann.[1][9] Da diese Wanderungen der Aktivitätszeit der Art entsprechend meistens nachts stattfinden, wird sie dort vor allem morgens vorgefunden. Dies führt zur falschen Annahme, dass die Spinne Abflüssen entstiege.[11]
Um die Wahrscheinlichkeit solcher Begegnungen zu verringern wird empfohlen, ein Handtuch o. Ä. an den Rand entsprechender Behältnisse zu legen, sodass die Große Winkelspinne diese wieder verlassen kann. Ein generelles Verhindern davon, dass die Art in Gebäude gelangt, ist nicht möglich.[11]
Bissunfälle und Symptome
Die Große Winkelspinne kann den Menschen beißen, durch die äußerst geringe Aggressivität der Art ist dies jedoch unwahrscheinlich und sie versucht eher zu fliehen. Bisse können sich beispielsweise dadurch ereignen, die Spinne in der Hand grob zu handhaben, also etwa einzuquetschen.[7] Da verängstigte Exemplare manchmal auf den Menschen zulaufen, kann hierbei der falsche Eindruck eines Angriffs entstehen. Dieses Verhalten ist darauf zurückzuführen, dass die Art in diesem Fall dunkle Orte und in diesem Falle den Schattenwurfs des Menschen aufsucht, aufgrund ihrer schlechten Sehfähigkeit jedoch nicht genau die Quelle aufgesuchter Dunkelheit identifizieren kann.[11]
Kommt es zu einem Biss, fühlt sich der Einstich durch die Cheliceren schmerzhaft wie ein Nadelstich an, das Gift der Großen Winkelspinne ruft beim Menschen jedoch keinerlei Symptome hervor.[3] Im Bereich der Bisswunde entsteht eventuell eine lokale Schwellung, die jedoch nach einigen Stunden wieder abklingt.[7]
Häufigkeit und Gefährdung
Alleine durch ihre Anpassungsfähigkeit einschließlich des daraus resultierenden gehäuften Auftretens in Siedlungsbereichen ist die Große Winkelspinne in vielen Teilen ihres Verbreitungsgebiets einschließlich Mitteleuropa sehr häufig und gilt auch nicht als akut bedroht.[1] Ihre Bestandssituation wird je nach Land unterschiedlich gewertet. In der Roten Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands von 2016 wird die Art als „ungefährdet“ gewertet, da ihre Bestände in Deutschland als sehr häufig gilt und ihre Bestände langfristig sogar zunehmen, während für kurzfristige Analysen nicht aureichend Daten vorhanden sind. Diese Bewertung hat sich im Vergleich zur vorherigen Version dieser Roten Liste aus 2016 nicht geändert.[20] In der Roten Liste der Spinnen Kärntens (1999) wird die Spinne allerdings nach IUCN-Maßstab in der Kategorie NT („Near Threatened“, bzw. potentiell gefährdet) gewertet.[11]
In der Roten Liste Großbritanniens (2017) wird die Große Winkelspinne nach gleichem Maßstab in der Kategorie LC („Least Concern“, bzw. nicht gefährdet) erfasst.[9] Gleiches trifft auf die Rote Liste der Spinnentiere (Arachnida) Norwegens (2015) zu, während die Art in der Roten Liste der Spinnen Tschechiens (2015) in der Kategorie ES („Ecologically Substainable“, bzw. ökologisch anpassbar) eingestuft wird.[11]
Weblinks
- Eratigena atrica im World Spider Catalog
- Eratigena atrica bei Global Biodiversity Information Facility
- Eratigena atrica beim Rote-Liste-Zentrum
- Eratigena atrica bei der British Arachnological Society
- Eratigena atrica bei araneae - Spiders of Europe
- Eratigena atrica beim Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
- Eratigena atrica bei Natur in NRW
- „SPINNE DES JAHRES 2008“ von Christoph Hörweg & Norbert Milasowszky
- „Large house spider (Eratigena species)“ bei der British Arachnological Society
Literatur
- Angelo Bolzern, Daniel Burckhardt, Ambross Hänggi: Phylogeny and taxonomy of European funnel-web spiders of the Tegenaria-Malthonica complex (Araneae: Agelenidae) based upon morphological and molecular data. In: Zoological Journal of the Linnean Society. Band 168, Nr. 4, 24. März 2013, ISSN 1096-3642, S. 723–848, doi:10.1111/zoj.12040.
- Heiko Bellmann: Der Kosmos Spinnenführer. Kosmos, 2016, ISBN 978-3-440-15521-9, S. 206 (432 S.).
- Carl Ludwig Koch: Die Arachniden. Hrsg.: Zeh'sche Buchhandlung. Band 10. Nürnberg 1843, S. 107, doi:10.5962/bhl.title.43744.
- Geoff Oxford: The identification of members of the Eratigena atrica group of large house spiders – E. atrica, E. duellica and E. saeva (Agelenidae). In: Newsletter of the British Arachnological Society. Band 156, Nr. 105, 2023, ISSN 0959-2261, S. 1–4.
- Geoff Oxford, Angelo Bolzern: Molecules v. morphology—is Eratigena atrica (Araneae: Agelenidae) one species or three? In: Arachnology. Band 17, Nr. 7, 2018, ISSN 2049-3045, S. 337, doi:10.13156/arac.2017.17.7.337.