Großsteingrab Weseby
Großsteingrab in Deutschland
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Das Großsteingrab Weseby war eine megalithische Grabanlage der jungsteinzeitlichen Nordgruppe der Trichterbecherkultur bei Weseby, einem Ortsteil der Gemeinde Hürup, Amt Hürup im Kreis Schleswig-Flensburg, in Schleswig-Holstein.
| Großsteingrab Weseby | ||
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| Koordinaten | 54° 46′ 10,7″ N, 9° 32′ 47,3″ O | |
| Ort | Hürup OT Weseby, Schleswig-Holstein, Deutschland | |
| Entstehung | 3500 bis 2800 v. Chr. | |
| Sprockhoff-Nr. | 32 | |

Lage
Beschreibung
Genauere Angaben sind nur dank der Beschreibung des Pastors Diedrich Harries aus den 1830er Jahren möglich. Das Grab lag demnach in einem Rundhügel. Zu welchem Typ es gehörte, lässt sich nicht mehr bestimmen. Die Grabkammer besaß zwei Decksteine, die Zahl der Wandsteine ist unbekannt.
Die bei der Untersuchung gemachten Funde und ein von Harries selbst angefertigtes Modell des Grabes gelangten in den Besitz von Andreas Ludwig Jacob Michelsen, der die Gegenstände nach seinem Amtsantritt als dessen Direktor 1862 dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg übereignete.[2]
Siehe auch
Literatur
- Jakob Röschmann: Vorgeschichte des Kreises Flensburg (= Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde in Schleswig-Holstein. Band 6). Wachholtz, Neumünster 1963, S. 644.
- Ernst Sprockhoff: Atlas der Megalithgräber Deutschlands. Teil 1: Schleswig-Holstein. Rudolf Habelt Verlag, Bonn 1966, S. 11 Nr. 32.

