Grünwalde-Saaben

von 1928 bis 1945 bestehende Landgemeinde in der preußischen Provinz Pommern From Wikipedia, the free encyclopedia

Grünwalde-Saaben war eine von 1928 bis 1945 bestehende Landgemeinde in der preußischen Provinz Pommern.

Die Gemeinde wurde im Jahre 1928 gebildet: Im Rahmen der Auflösung der Gutsbezirke in Preußen wurden die Landgemeinde Saaben, der Gutsbezirk Grünwalde und der Gutsbezirk Ponickel zu einer neuen Landgemeinde zusammengefasst, die den Namen „Grünwalde-Saaben“ erhielt.[1] In der Gemeinde Grünwalde-Saaben wurden im Jahre 1933 407 Einwohner gezählt, im Jahre 1939 421 Einwohner.[2]

Bis 1945 gehörte die Gemeinde Grünwalde-Saaben zum Kreis Rummelsburg in der preußischen Provinz Pommern. In der Gemeinde wurden amtlich die Wohnplätze Gewiesener Mühle, Grünwalde, Juliushof, Ober Fließhof, Ponickel, Saaben, Saabener Mühle und Schonitz geführt.[3]

1945 kam die Gemeinde Grünwalde-Saaben, wie ganz Hinterpommern, an Polen. Die deutschen Einwohner wurden vertrieben. Heute gehören die Ortschaften zur Gmina Miastko im Powiat Bytowski.

Siehe auch

Fußnoten

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