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Grădinari (Caraș-Severin)

Gemeinde in Rumänien From Wikipedia, the free encyclopedia

Grădinari (bis 1964 Cacova; deutsch Kakowa auch Groß-Kakowa, ungarisch Kákófalva oder auch Nagykákóva, Kákóva) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin in der Region Banat in Rumänien. Zur Gemeinde Grădinari gehört auch das Dorf Greoni.

Schnelle Fakten GrădinariKakowa Kákófalva, Basisdaten ...
Grădinari
Kakowa
Kákófalva
Grădinari (Caraș-Severin) (Rumänien)
Grădinari (Caraș-Severin) (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Koordinaten: 45° 7′ N, 21° 36′ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche:53,13 km²
Einwohner:1.764 (1. Dezember 2021[1])
Bevölkerungsdichte:33 Einwohner je km²
Postleitzahl:327230
Telefonvorwahl:(+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen:CS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2020[2])
Gemeindeart:Gemeinde
Gliederung:Grădinari, Greoni
Bürgermeister :Valentin Ovidiu Firca (PNL)
Postanschrift:Str. Principală nr. 190
loc. Grădinari, jud. Caraș-Severin, RO–327230
Website:
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Lage der Gemeinde Grădinari im Kreis Caraș-Severin
Kakova bei der Josephinischen Landaufnahme 1972

Geografische Lage

Grădinari liegt im Süden des Kreises Caraș-Severin, an der Nationalstraße DN57 Moravița–Oravița, 11 km nordwestlich von Oravița.

Nachbarorte

Comorăște Forotic Ticvaniu Mare
Serbien Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Ticvaniu Mic
Vărădia Greoni Răchitova

Geschichte

Die Ortschaft wurde auf der Mercy-Karte von 1723 unter der Ortsbezeichnung Kakova erstmals urkundlich erwähnt, als der Ort zu dem Distrikt Werschetz gehörte.[3]

Um 1780 verließen viele Bewohner das Dorf und ließen sich in der Gegend um Alibunar nieder. Im 18. Jahrhundert war Kakova direkt der Wiener Hofkammer unterstellt. 1855 wurde die Domäne von der Österreichisch-ungarischen Staatseisenbahngesellschaft (StEG) aufgekauft.[3]

Am 19. Mai 1858 fiel der Kakova-Meteorit in der Gegend von Cacova/Comoraste und wurde dabei von 4 Schäfern beobachtet und 8 cm tief in der Schafweide steckend noch heiß gefunden. Der 580 g schwere Stein wurde von Wilhelm von Haidinger, dem Direktor des geologischen Instituts in Wien, untersucht und nach Wien gebracht. Heute befindet sich der Meteorit im Naturhistorischen Museum Wien.[3]

Nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts fand das Gesetz zur Magyarisierung der Ortsnamen (Ga. 4/1898) Anwendung, einschließlich der Magyarisierung aller Toponyme auf Kartenwerken, Grundbuchauszügen und Stadtplänen.[4] Die amtliche Ortsbezeichnung war Kákóva. Die ungarischen Ortsbezeichnungen blieben bis zur Verwaltungsreform von 1923 im Königreich Rumänien gültig, als die rumänischen Ortsbezeichnungen eingeführt wurden.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Cacova an das Königreich Rumänien fiel. Bis 1964 hieß der Ort Cacova. Seit 1964 ist Grădinari (rumän. Garten) die amtliche Ortsbezeichnung.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Volkszählung, Ethnie ...
Volkszählung[5] Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
18803672351920107026
19103717342145166085
19302987273018117122
19772395221414007160
20022199191609006268
2021176414810-00-283 (185 Roma)
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Bildergalerie

Commons: Grădinari – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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