Guido Déus
deutscher Politiker (CDU), MdL, Oberbürgermeister von Bonn
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Guido Déus (* 29. Mai 1968 in Köln-Porz) ist ein deutscher Politiker der CDU. Er ist seit 2025 Oberbürgermeister von Bonn. Zuvor war er von 2017 bis 2025 Abgeordneter im Landtag Nordrhein-Westfalen.

Ausbildung und Beruf
Nach dem Abitur am Beethoven-Gymnasium Bonn im Jahr 1988 und dem Besuch der einjährigen Höheren Handelsschule machte Déus eine Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Dienst der Bundesvermögensverwaltung und absolvierte ein Studium an der Fachhochschule des Bundes (Fachbereich Finanzen) 1989 bis 1992, das er mit einem Abschluss als Diplom-Finanzwirt (FH) beendete. Seit 1992 war er im Bundesvermögensamt Bonn tätig, das 2005 in die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übergeleitet wurde. 2005 wurde Déus zum Regierungsoberamtsrat befördert und war dort seit Juni 2007 bis zur Wahl in den Landtag von Nordrhein-Westfalen im Mai 2017 als Leiter Presse, Kommunikation und Marketing tätig.
Déus ist geschieden und hat keine Kinder.[1]
Politischer Werdegang
Déus trat 1987 in die CDU ein und ist zudem Mitglied der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung. Er hatte verschiedene Aufgaben in den Vorständen des CDU-Kreisverbandes Bonn, des CDU-Stadtbezirksverbandes Beuel sowie der CDU-Ortsverbände Beuel-Nord und Beuel-Mitte inne.
Von 1999 bis 2025 war Déus Mitglied des Rats der Bundesstadt Bonn an, ab September 2019 sein stellvertretender Vorsitzender[2] und ab November 2020 Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion.[3] Er war zuletzt Vorsitzender des Ausschusses für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit sowie Mitglied im städtischen Hauptausschuss.[4]
Ab der Kommunalwahl 2004 war Déus Mitglied der Bezirksvertretung Beuel und stellvertretender Bezirksbürgermeister des Stadtbezirkes. Am 12. Juni 2014 wurde er zum Bezirksbürgermeister gewählt.[5] Im April 2019 kündigte er an, bei der Kommunalwahl 2020 nicht erneut für dieses Amt zu kandidieren, um sich auf seine Aufgaben im Stadtrat und Landtag konzentrieren zu können.[6]
Landtag
Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017 wurde Déus für den Wahlkreis 29 (Bonn I) mit 35,9 % der Erststimmen direkt in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt, dem er ab dem 1. Juni 2017 als Abgeordneter angehörte.
Dort war er in der 17. Wahlperiode bis 2022 Kommunalpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Mitglied des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen[7], des Wissenschaftsausschusses[8] sowie des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses II (Hackerangriff/Stabsstelle).[9]
Bei der Landtagswahl am 15. Mai 2022 konnte Déus seinen Wahlkreis mit 30,3 % der Stimmen verteidigen.[10] Er war Vorsitzender des Ausschusses für Heimat und Kommunales im Landtag sowie ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie.
Déus legte sein Landtagsmandat mit Wirkung zum 31. Oktober 2025 nieder. Für ihn rückte Anette Bunse in den Landtag nach.
Oberbürgermeister von Bonn
Im Dezember 2023 kündigte er an, bei den Kommunalwahlen am 14. September 2025 als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters von Bonn anzutreten. Bei dieser bekam er 38,94 % der Stimmen und trat somit in einer Stichwahl gegen Katja Dörner (Bündnis 90/Die Grünen) an, die in der Kommunalwahl 33,13 % der Stimmen bekam.[11] Déus gewann am 28. September 2025 mit 53,4 Prozent der Stimmen in der Stichwahl gegen Dörner.[12] Er trat das Amt am 1. November 2025 an.
Im Anschluss an die Wahl gelang es ihm nicht, eine mehrheitsfähige Koalition im Bonner Stadtrat zu bilden. Die Bonner CDU ging schließlich eine Kooperation mit SPD und FDP ein. Dem Bündnis fehlen zwei Stimmen zur Mehrheit.[13]
Kontroversen
Vorwurf der üblen Nachrede
Im Verlauf seiner Kandidatur als Oberbürgermeister der Stadt Bonn sowie nach seinem Amtsantritt kam es zu erheblichen Spannungen zwischen Guido Déus und dem Bonner Stadtbaurat Helmut Wiesner. Wiesner warf Déus in einem an die Ratsfraktionen gerichteten Schreiben Respektlosigkeit, persönliche Herabsetzungen und üble Nachrede vor. Anlass waren öffentliche Äußerungen Déus' zur Verkehrs- und Planungspolitik sowie eine angeblich auf einer Podiumsdiskussion getätigte Beleidigung. Déus entschuldigte sich später.[14] Nach Déus' Wahl zum Oberbürgermeister erteilte dieser dem Stadtbaurat schriftliche Weisungen, wonach Wiesner den Oberbürgermeister bei zahlreichen zentralen Projekten eng zu informieren und einzubinden habe. Die Maßnahmen lösten parteiübergreifend Debatten über das Verhältnis zwischen Oberbürgermeister und Beigeordneten sowie über den angemessenen Umfang von Weisungsbefugnissen aus.[15]
Beschaffung eines Dienstwagens und Vergabe von Chauffeurdienstleistungen
Im Dezember 2025 sorgte die Beschaffung eines neuen Dienstwagens sowie die Ausschreibung einer Fahrerstelle angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt Bonn für öffentliche Kritik. Die Verwaltung bestellte demnach einen vollelektrischen BMW i5 mit einem vom General-Anzeiger Bonn berichteten Listenpreis von über 100.000 Euro. Zusätzlich wurde eine Planstelle für eine Fahrerin oder einen Fahrer ausgeschrieben, für die in der Stellenausschreibung jährliche Personalkosten von rund 57.000 Euro genannt wurden.[16]
Zur Überbrückung der Wartezeit bis zur Auslieferung des Fahrzeugs nutzte Déus seit November 2025 einen externen Chauffeurservice, für den laut Medienberichten Kosten von knapp 25.000 Euro entstanden. Der Auftrag wurde im Rahmen eines verkürzten Vergabeprozesses ohne formelle Ausschreibung vergeben. Für Kritik sorgte dabei, dass es sich bei einem der Miteigentümer des beauftragten Unternehmens um den Vorsitzenden des CDU-Stadtbezirksverbands Bonn-Beuel handelte.[17]
Verdacht auf Einflussnahme bei Grundstücksverkauf
Ab Ende 2025 geriet Déus im Zusammenhang mit einem geplanten Grundstücksverkauf am Flugplatz Hangelar in die Kritik.
Vorgeschichte

Der Flugplatz Hangelar ist ein Verkehrslandeplatz im Rhein-Sieg-Kreis an der Grenze zur Stadt Bonn. Eigentümerin des Flugplatzes ist die Flugplatzgesellschaft Hangelar mbH, an der unter anderem die Stadtwerke Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis beteiligt sind. Auf dem Gelände des Flugplatzes befindet sich eine Flugzeugwerft, ein seit vielen Jahren bestehender Wartungs- und Instandhaltungsbetrieb für kleinere Flugzeuge. Grundstück und Gebäude der Werft befinden sich im Eigentum privater Betreiber und unterliegen einem vertraglich vereinbarten Ankaufsrecht zugunsten der Flugplatzgesellschaft Hangelar mbH. Die Eigentümer der Flugzeugwerft teilten der Flugplatzgesellschaft im Oktober 2025 mit, dass sie beabsichtigen, Betrieb, Gebäude und Grundstück zu veräußern.[18]
Zu den privaten Kaufinteressenten zählte nach Presseberichten auch der Bonner Unternehmer Eberhard Penz, Mitinhaber des Busunternehmens Univers. Penz galt zugleich als großzügiger Spender der CDU. Öffentlich bekannt wurden unter anderem eine Großspende von rund 30.000 Euro im Jahr 2020 sowie Zuwendungen im Wahlkampfjahr 2025, in dem Kommunalwahl und Bundestagswahl stattfanden, von rund 30.000 Euro an den Bonner CDU-Kreisverband. Dazu zählte auch eine Aufwandsspende zur Finanzierung des Fahrers von Déus’ Wahlkampfbus im Oberbürgermeister-Wahlkampf 2025.[19][20][21]
Nach seinem Wahlsieg 2025 hatte Déus den bisherigen CDU-Fraktionsgeschäftsführer Christian Siegberg zum Leiter des Oberbürgermeisterbüros nominiert. Siegberg gilt laut General-Anzeiger Bonn als „langjähriger Wegbegleiter“ von Déus.[22] Siegberg war nach Presseberichten zugleich in eine Eventgesellschaft eingebunden, die den sogenannten „Rheinischen Abend“ in der Bayernfesthalle auf dem jährlich stattfindenden Volksfest Pützchens Markt organisiert. Der „Rheinische Abend“ ist eine öffentliche Veranstaltung, die sich durch Sponsoren finanziert, die im Gegenzug Zugang zu einem VIP-Bereich im Bayernzelt erhielten. Zu den Sponsoren dieser Veranstaltung zählte auch das von Eberhard Penz geführte Unternehmen Univers.[23][21]
Vorwürfe der versuchten Einflussnahme

Im Zentrum der Vorwürfe stand der Verdacht, aus dem Umfeld des Oberbürgermeisters sei versucht worden, Einfluss auf Entscheidungen der Stadtwerke Bonn zu nehmen, um die Ausübung des Ankaufsrechts durch die Flughafengesellschaft zu verhindern. Nach Presseberichten drängte Siegberg die Stadtwerke in E-Mails vom 9. und 11. Dezember 2025 dazu, den Gesellschaftervertreter der Stadtwerke in der Flughafengesellschaft anzuweisen, gegen die Nutzung des Ankaufsrechts zu stimmen. Siegberg schrieb dabei, dies geschehe nach Rücksprache mit dem Oberbürgermeister. Die Stadtwerke fassten das Vorgehen als Weisungen und als unangemessenen Einflussnahmeversuch auf. Zudem wurde bekannt, dass Siegberg im Mai 2025 ein Gespräch zwischen Penz und dem Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster (ebenfalls CDU), organisiert hatte. In der entscheidenden Sitzung der Gesellschafterversammlung der Flugplatzgesellschaft am 12. Dezember 2025 stimmte die Mehrheit der Stimmberechtigten einschließlich der Vertreter der Stadtwerke Bonn sowie der Stadt Sankt Augustin für die Ausübung des Ankaufsrechts, während der Vertreter des Rhein-Sieg-Kreises dagegen votierte und sich dabei auf die zuvor abgestimmte Haltung von Landrat Schuster berief.[20]
Schuster und Déus bestritten einen Zusammenhang mit Parteispenden und verwiesen auf Risiken des Ankaufs, die ihre Fachverwaltungen gesehen hätten. In späteren Berichten wurden diese Risikodarstellungen mit Blick auf interne Bewertungen und Aktenlage als umstritten beschrieben.[20][24][21]
Nach Darstellung des General-Anzeigers reagierte der Unternehmer Eberhard Penz „erbost“ auf die Entscheidung der zuständigen Gremien, das Ankaufsrecht auszuüben. In einer E-Mail an den Geschäftsführer der Stadtwerke Bonn warf er den Beteiligten vor, aus „persönlichen Befindlichkeiten“ gehandelt zu haben und nicht aus sachlichen Gründen, was nach Berichten maßgeblich zur Einleitung des Compliance-Verfahrens beitrug.[20]
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe leiteten die Stadtwerke Bonn eine externe Compliance-Prüfung ein und informierten sowohl das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Bonn als auch die Staatsanwaltschaft.[25] Déus wies die Vorwürfe zurück und erklärte, sein Handeln habe ausschließlich „dem Wohl der Stadt“ gedient. Nach Darstellung des General-Anzeigers nahm Déus sich zudem einen Anwalt, den er nach eigenen Angaben selbst bezahle.[19]
Um jeden Anschein einer Einflussnahme zu vermeiden, verzichtete Déus vorübergehend auf den Vorsitz im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bonn.[26] Siegberg bat darum, seine Beförderung zum Co-Dezernenten zunächst zurückzustellen.[21]
Im Bonner Stadtrat kam es am 22. Januar 2026 zu einer kontroversen Debatte über einen Dringlichkeitsantrag der Grünen mit einem Fragenkatalog zu den im Raum stehenden Vorwürfen. Déus entzog dabei als Sitzungsleiter den Fraktionsvorsitzenden der Opposition das Wort, als diese die Dringlichkeit begründen wollten. Der Antrag wurde mit den Stimmen von CDU, FDP, SPD und Bürger Bund Bonn vertagt.[24][27] Das Vorgehen von Déus wurde in der Medienberichterstattung der WDR-Lokalzeit als „sehr ungewöhnlicher Vorgang“[28] bewertet.
In der Ratssitzung am 5. Februar 2026, bei der im Vorfeld einige Dutzend Bürger vor dem Ratssaal für Transparenz in der Affäre demonstrierten, debattierte der Bonner Stadtrat über mehrere Stunden über die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Grundstücksgeschäft am Flugplatz Hangelar.[29] Déus verwies darauf, dass wesentliche offene Fragen zum Grundstückskauf zum Zeitpunkt der Aufsichtsratssitzung noch nicht geklärt gewesen seien. Zudem wies er die Vorwürfe einer Begünstigung eines Parteispenders als „böswillige Unterstellung“ zurück und kündigte an, bei festgestellten schwerwiegenden Verfehlungen personelle Konsequenzen zu prüfen, auch bei den Stadtwerken Bonn, die das Compliance-Verfahren eingeleitet hatten.[30][31] Vertreter der Opposition verwiesen darauf, dass die Ausübung des Ankaufsrechts noch keinen Kauf bedeute, sondern lediglich ein Prüfverfahren auslöse, in dem genau jene offenen Fragen geklärt werden könnten, die Déus als Grund für sein Einschreiten genannt hatte.[30][31] Zudem sei es auffällig, mit welcher Intensität die Stadtspitze in ein vergleichsweise kleines Grundstücksgeschäft eingegriffen habe.[30]
Gutachten, Rücktritt des Stadtwerke-Chefs und Prüfung durch Staatsanwaltschaft und Bundestagsverwaltung
Das Bonner Rechnungsprüfungsamt stellte in seiner Untersuchung keine konkreten Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten von Siegberg fest. Gleichzeitig hielten die Prüfer fest, dass dieser die Angelegenheit besser vollständig anderen Stellen der Stadtverwaltung überlassen hätte, um mögliche Interessenkonflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Déus sei zwar informiert, jedoch nicht in die operative Abwicklung eingebunden gewesen. Aus diesem Grund wurde Déus vom Rechnungsprüfungsamt auch nicht direkt zur Sache befragt, was wiederum von der Opposition kritisiert wurde.[32][33]
Die von den Stadtwerken Bonn beauftragte Anwaltskanzlei fand keine unmittelbaren Belege für eine unzulässige Einflussnahme. Zugleich stellten die Anwälte jedoch fest, dass es „eine Reihe von Indizien [gebe], die auf einen sachlich nicht gerechtfertigten Einsatz zu Gunsten von Herrn Penz hindeuteten“. Diese Auffälligkeiten betrafen insbesondere das ungewöhnlich intensive Engagement einzelner CDU-Amtsträger im Zusammenhang mit der Ausübung des Ankaufsrechts.[33]
Der Vorsitzende der Stadtwerke Bonn, Olaf Hermes, kündigte im März 2026 fristlos und begründete dies mit einem zerstörten Vertrauensverhältnis zu Oberbürgermeister Déus und Landrat Schuster aufgrund der Flugzeugwerft-Affäre.[34] Zuvor hatte er „Einschüchterungsversuche“ während der laufenden Compliance-Prüfung beklagt.[31]
Ende März 2026 wurde bekannt, dass die Bonner Staatsanwaltschaft auf Grundlage der Berichte eine Prüfung eingeleitet hat, ob im Zusammenhang mit der Flugzeugwerft-Affäre ein Anfangsverdacht für strafbares Verhalten besteht. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob Amtsträger versucht haben könnten, einem Parteispender Vorteile beim Erwerb des Grundstücks zu verschaffen.[35]
Auf Initiative des Vereins Lobbycontrol stieß im April 2026 die Verwaltung des Deutschen Bundestages eine Vorprüfung der Vorwürfe im Hinblick auf eine mögliche unzulässige Spendenannahme durch die Bonner CDU gemäß § 25 Abs. 2 Parteiengesetz an.[36]
Kritik an Vergabe und Kosten des Social-Media-Auftritts
Im April 2026 wurde bekannt, dass die Stadtverwaltung für Déus zwei offizielle Social-Media-Kanäle eingerichtet hatte, deren Inhalte von einer externen Agentur produziert werden. Kritisiert wurde dabei, dass der Auftrag ohne Ausschreibung vergeben wurde, obwohl dies nach den geltenden Vergaberegeln grundsätzlich geboten gewesen wäre. Zum Zug kam die Agentur, die Déus bereits während seines Oberbürgermeister-Wahlkampfs unterstützt hatte. Zudem wurde kritisiert, dass dadurch zusätzliche Kosten von 60.000 Euro im Jahr entstehen, während in der Stadtverwaltung bereits eigene Planstellen für die Produktion von Medieninhalten vorhanden seien.[37]
Gesellschaftliche Ämter
Déus war vor seinem politischen Engagement in der katholischen Jugendarbeit aktiv. Er ist Mitglied der Rotarier und in verschiedenen Stiftungen und Vereinen in Bonn aktiv.[38]