Guinotinia
Gattung der Krabben
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Guinotinia (benannt nach Danièle Guinot) ist eine Gattung der Krabben aus der Familie Epialtidae mit zwei Arten.[1] Sie besiedeln den Kontinentalhang in Tiefen zwischen 500 und 614 m im zentralen Indopazifik.[2]
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Guinotinia cordis, Ansicht von oben und unten | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Guinotinia | ||||||||||||
| Richer de Forges & Ng, 2009 |
Merkmale
Der Carapax ist bis zu 23 mm lang und mit einem Filz aus langen, kegelförmigen Borsten bedeckt, die ihm ein stacheliges Aussehen verleihen. Dies erstreckt sich bis auf die Gliedmaßen und bildet erhabene Platten mit abgerundeten Oberflächen. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) ist zweigeteilt und besteht aus kurzen, abgeflachten, parallelen Zähnen. Der Überaugenvorsprung ist vom Hinteraugendorn durch eine V-förmige Kerbe getrennt. Der vordere Augenhöhlenwinkel fehlt. Der vor der Augenhöhle gelegene (präorbitale) Dorn ist dreieckig. Der Leberrand hat einen abgerundeten Lappen, der Kiemenrand zwei stumpfe Lappen. Die letzten drei Schreitbeine tragen eine Pseudochela.[2]
Systematik
Die Gattung wird in die Unterfamilie Pisinae eingeordnet, die Unterteilung der Epialtidae in Unterfamilien ist jedoch umstritten. Sie umfasst folgende Arten:[1]
- Guinotinia cordis Richer de Forges & Ng, 2009
- Guinotinia lehouarnoi Richer de Forges & Ng, 2009