Gustav Adolf Hasler
1830 bis 1900 Beruf/Funktion Telegraphentechniker ; Unternehmer Konfession keine Angabe Namensvarianten Hasler, Gustav Adolf Hasler, G. A.
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Leben
Gustav Adolf Hasler besuchte die Gewerbeschule in Aarau. Von 1847 bis 1850 absolvierte er eine Lehre als Mechaniker in der Werkstätte von Jakob Kern, der späteren Kern & Co., in Aarau. Es folgten Aufenthalte in Wien, Berlin und Hamburg. In Genf arbeitete Hasler mit dem englischen Erfinder Adam Jundzill und konstruierte 1855 einen speziellen Theodolit. Im selben Jahr trat er in die Eidgenössische Telegraphenwerkstätte in Bern ein,[2] deren Leitung er 1860 von Matthias Hipp übernahm. Zusammen mit Heinrich Albert Escher erwarb er 1865 diesen Betrieb von der Eidgenossenschaft und wurde nach Eschers Tod 1879 Alleininhaber. Er führte das Unternehmen mit Eigenkonstruktionen von Telefonapparaten zu internationaler Geltung. Sein Sohn Gustav Hasler setzte das Wachstum der Firma fort.
Die Universität Bern verlieh ihm 1875 für seine Erfindungen im Instrumentenbau den Ehrendoktor.
Literatur
- Hasler AG: 90 Jahre Fernmelde-Technik und Präzisionsmechanik. Stämpfli, Bern 1942.
- 90 Jahre Hasler AG. Bern. In: Die Berner Woche. 32, Nr. 27, 4. Juli 1942, S. 653 (Titelseite), 656–659 (doi:10.5169/seals-643325#646).
- 90 Jahre Fernmeldetechnik und Präzisionsmechanik Hasler AG. Bern. In: Technische Mitteilungen. 20, Heft 4, 1. August 1942, S. 144–147 (Digitalisat).
- Walter Schenker: Aus den Anfängen der Telegraphie in der Schweiz. In: Technische Mitteilungen. 22, Heft 2, 1. Februar 1944, S. 28–35 und Fortsetzungen (doi:10.5169/seals-873100#34).
- Christoph Zürcher: Gustav Adolf Hasler. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
- Publikationen von und über Gustav Adolf Hasler im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek
- Gustav Adolf Hasler im Katalog Schweizer Pioniere
- Christoph Zürcher: Gustav Adolf Hasler. In: Historisches Lexikon der Schweiz.