Gustav Balser

deutscher Jurist und Staatsrat im Volksstaat Hessen From Wikipedia, the free encyclopedia

Eberhard Kaspar Gustav Adolf Balser (* 3. Dezember 1872 in Grünberg (Hessen); † 25. Januar 1951 in Darmstadt) war ein deutscher Jurist und Staatsrat im Volksstaat Hessen.

Leben

Nach seinem Studium der Kameral- und Rechtswissenschaften an der Ludwigs-Universität Gießen[1] kam Gustav Balser in das Ministerium der Finanzen und wurde dort am 19. März 1904 Ministerialsekretär und führte in der Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung im März 1906 als ständiger Hilfsarbeiter die Amtsbezeichnung Oberfinanzassessor. Balser wechselte in die Zentralstelle für die Landesstatistik und wurde am 18. Dezember 1919 zum Finanzrat ernannt. Drei Jahre später kam er als Vortragender Rat in die Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung zurück und führte den Titel Oberfinanzrat. Von 1922 an war Balser unter dem hessischen Finanzminister Konrad Henrich Staatsrat (heute Staatssekretär) im Kabinett Ulrich II, das von 1919 bis 1927 die Landesregierung des Volksstaates Hessen bildete.[2] Am 2. Januar 1931 wurde er Vorsitzender der Ministerialabteilung für Bauwesen im Ministerium der Finanzen und am 31. März 1933 auf eigenen Wunsch von diesem Amt entbunden.

Zum 1. April 1934 wurde Balser in den Ruhestand versetzt.

Familie

Am 7. Juni 1900 heiratete er die Politikerin Karoline Balser und vermählte sich nach deren Tod am 2. Mai 1929 mit Hildegard Johanna Helene Burger.

Auszeichnungen

Öffentliche Ämter

  • 1922 bis 1933 Präsident des Musikvereins Darmstadt[3]
  • Ab 1923 Vorsitzender der Prüfungskommission für die mittleren Stellen im Finanzfach

Einzelnachweise

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