Gustav Heim
deutscher Trompeter und Kornett-Spieler
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Gustav Frederick Heim (* 8. Mai 1879 in Schleusingen bei Hildburghausen, Thüringen; † 30. Oktober 1933 in New York) war ein deutsch-amerikanischer Trompeter und Kornett-Spieler.[1]

Leben und Werk
Gustav Heim wurde in Schleusingen in Thüringen geboren und wurde 1897 Mitglied einer Militärkapelle in Hildburghausen.
1904 wanderte er in die Vereinigten Staaten aus. Dort war er zunächst für zwei Jahre Solo-Trompeter des St. Louis Symphony Orchestras, bevor er für die Saison 1905–1906 zum Philadelphia Orchestra wechselte. Er zog dann nach Boston, wo er von 1914 bis 1920 für das Boston Symphony Orchestra spielte.[2]
1920 verließ er diese Position nach einem Streik und spielte danach für jeweils kurze Zeit mit dem Detroit Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra.
1923 begann er in Lovell, Maine, mit dem Bau eines Gasthauses, dem „Sunset Inn“. Nach seinem Tod beschrieb ihn einer seiner dortigen Nachbarn als einen Menschen, der „voller Herzensgüte steckte, die auf alle ausstrahlte, mit denen er in Berührung kam“.[3]
Gustav Heim wurde bekannt durch die Entwicklung des nach ihm benannten Trompeten-Mundstücks, dem Heim-Mundstück. Dieses wurde von vielen bekannten Trompetern, etwa Miles Davis benutzt.[4]
Literatur
- Scotty Barnhart: The World of Jazz Trumpet: A Comprehensive History & Practical Philosophy, Hal Leonard Pub Co., 2005, ISBN 978-0-634-09527-6