Gustav Lange (Landschaftsarchitekt)
deutscher Landschaftsarchitekt
From Wikipedia, the free encyclopedia
Gustav Lange (* 3. September 1937 in Oldenburg; † 7. März 2022 in Behlendorf[1]) war ein deutscher Landschaftsarchitekt und emeritierter Hochschullehrer.
Leben und Werk

Gustav Lange studierte an der Kunsthochschule Kassel. 1969 gründete er mit Hinnerk Wehberg in Hamburg ein Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur. Von 1989 bis 2003 hatte Lange eine Professur an der Universität Kassel inne.[2]
Lange errichtete zur documenta IX eine hölzerne „Treppe ins Nichts“ auf dem Königsplatz in Kassel, die Oberbürgermeister Georg Lewandowski in einer Nacht-und-Nebel-Aktion am 27. August 2000 abreißen ließ, um ein Wahlversprechen aus 1993 einzulösen. Das Landgericht Kassel verhängte daraufhin Geldbußen gegen den Oberbürgermeister, den Rechtsdezernenten sowie den Baudezernenten.[3][4]
Nach einem Entwurf von Lange wurde 1994 die erste Hälfte des Mauerparks in Berlin fertiggestellt.[5][6] In den vier Innenhöfen des Gebäudes 4 auf dem ehemaligen Narva-Gelände in Berlin-Friedrichshain ließ Gustav Lange je einen großen Brunnen aus Süßwassertuffstein errichten.[7]