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Gustav von Quintus-Icilius

deutscher Physiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Ernst Gustav Wilhelm Guichard genannt von Quintus-Icilius (* 20. September 1824 in Celle; † 17. März 1885 in Hannover) war ein deutscher Physiker.

Gustav von Quintus-Icilius.[1]

Leben

Die bürgerlichen Vorfahren waren Hugenotten und stammten aus Savoyen. Der 1759 in Potsdam geadelte Karl Theophil von Guichard war ein direkter Vorfahre, sein Urgroßvater. Seine Eltern waren der Verwaltungsjurist Heinrich Guichard genannt von Quintus-Icilius und dessen erste Ehefrau Luise Schlüter (* 26. März 1799 in Celle; † 28. Oktober 1830 in Schnakenburg), Tochter des Amtsmann Geoerg Friedrich Schlüter und der Marie Stoltze. Die Zweite Ehe schloss der Vater mit der Schwägerin Karoline Schlüter. Ernst Gustav hatte Geschwister aus beiden Ehen des Vaters. Sein Großvater starb einst als Leutnant bei einem Duell.

Von Quintus-Icilius wurde 1847 in Göttingen promoviert und 1849 habilitiert. Seit 1849 war er Privatdozent für Physik und Assistent am Physikalischen Institut der Universität Göttingen. Seit 1853 lehrte er Physik und seit 1863 Mineralogie an der Polytechnischen Schule in Hannover. Zusätzlich lehrte er auch technische Physik und mechanische Wärmetheorie. 1868 wurde ihm der Titel Professor verliehen. Nebenamtlich war er seit 1870 als Eichungsinspektor für die Provinz Hannover tätig und engagierte sich sowohl im Literarischen Verein der Polytechniker als auch in der Geographischen Gesellschaft zu Hannover.

Ernst Gustav von Quintus-Icilius war verheiratet mit Klara Knauer aus Celle, sie hatten keine Kinder. Der Neffe Gustav Adolf Guichard genannt von Quintus-Icilius (1870–1940) verfügte mit Kleinhof samt Vorwerk Schulz bei Kirchhain, heute ein Wohnplatz im Kernbereich von Doberlug-Kirchhain, über einen nennenswerten Grundbesitz in der Niederlausitz. Kleinhof war eigentlich nicht kreistagsfähig, trug aber zuletzt den Status eines Rittergutes.[2]

Literatur

Einzelnachweise

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