Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn
Gymnasium im oberbayerischen Ort Schäftlarn
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Das Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn besteht mit einem Internat im Zusammenhang mit dem Kloster Schäftlarn im oberbayerischen Ort Schäftlarn im Landkreis München. Das Gymnasium ist in der Trägerschaft der Benediktinerabtei Schäftlarn. Die koedukative Privatschule ist staatlich anerkannt.
| Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn | |
|---|---|
| Abtei Schäftlarn | |
| Schulform | Gymnasium, Internat |
| Schulnummer | 0313 |
| Gründung | 1884 |
| Adresse | Kloster Schäftlarn 2 82067 Schäftlarn |
| Land | Bayern |
| Staat | Deutschland |
| Träger | Benediktinerabtei Schäftlarn |
| Schüler | 551 (Schuljahr 2025/2026)[1] |
| Lehrkräfte | 51 (Schuljahr 2025/2026)[1] |
| Leitung | Wolfgang Sagmeister[2] |
| Website | Abtei Schäftlarn - Gymnasium und Internat |
Im Schuljahr 2025/26 besuchten 551 Schüler das Gymnasium mit Tagesheim (Ganztagsschule, für Jungen und Mädchen) und Internat (für Jungen). 51 hauptamtliche Lehrkräfte sind im Schulbetrieb tätig.[1] Die Schule nahm am Schulversuch Europäisches Gymnasium teil und bietet einen neusprachlichen und humanistischen Zweig an.
Die ehemaligen Absolventen des Gymnasiums (Altschäftlarner) sind im Verein der Freunde Schäftlarns organisiert.
Geschichte
1866 erwarb der abgedankte König Ludwig I. von Bayern die Klosteranlage und übergab sie den Benediktinern. 1884 erfolgte die Gründung einer Lateinschule bzw. eines Progymnasiums mit Internat im Kloster.[3]
1941 wurde die Schule durch die Nationalsozialisten geschlossen. Nach dem Krieg nahm das Kloster als eine der ersten Höheren Schulen Bayerns den Schulbetrieb am 5. November 1945 in Form eines Progymnasiums für die Klassen 5 bis 10 wieder auf. Abiturprüfungen fanden im Kloster Schäftlarn erstmals 1973 statt.[4]
Gewalt- und Missbrauchsfälle
2010 geriet das Benediktinergymnasium Schäftlarn im Rahmen der Berichterstattung über sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen in Deutschland in die Schlagzeilen.[5][6] 1991 gab es bereits einen ähnlichen Vorfall, als zwei Patres wieder in das Kloster aufgenommen wurden, nachdem sie ihre Haftstrafen wegen sexueller Übergriffe gegenüber Schutzbedürftigen verbüßt hatten.[7]