Günter Cerwinka

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Günter Cerwinka (* 24. November 1941 in Breitenhilm) ist ein österreichischer Historiker und emeritierter Hochschullehrer.

Leben

Günter Cerwinka wurde in Breitenhilm auf dem Bauernhof seines Großvaters mütterlicherseits geboren und wuchs in Leoben auf, wo sein Vater in der Eisenindustrie arbeitete. Nach der Reifeprüfung 1959 in Leoben studierte er an den Universitäten Graz und Wien Geschichte, Geographie und Germanistik. Seit 1959 gehört er der Akademischen Burschenschaft Allemannia Graz an. Von 1965 bis 1967 war er wissenschaftliche Hilfskraft, danach als Assistent am Institut für Geschichte der Grazer Universität bei Friedrich Hausmann. 1980 wurde er für Allgemeine mittelalterliche Geschichte habilitiert. 1988 folgte er Helmut Mezler-Andelberg als Leiter der Abteilung für Historische Landeskunde und vergleichende Regionalgeschichte am Institut für Geschichte Graz.[1]

Schriften (Auswahl)

  • Die politischen Beziehungen der Fürstenhöfe zu Graz und München im Zeitalter des konfessionellen Absolutismus 1564–1619. Dissertation, Graz 1966, OCLC 164977070.
  • Untersuchungen zur Städtepolitik der österreichischen Landesfürsten von der Mitte des 13. bis zum Ende des 14. Jahrhunderts. 1981, permalink.obvsg.at.
  • ... und heraus mit mut’gem Sang. Beiträge zur österreichischen Studenten- und Studentenvereinsgeschichte. Graz 2002, ISBN 3-901921-15-X.
  • ‚Juden-‘ und ‚Klerikalenfrage‘ in den Konventsprotokollen der Grazer Burschenschaft Allemannia 1919/1920. In: Bernhard Schroeter (Hrsg.): Für Burschenschaft und Vaterland. Festschrift für den Burschenschafter und Studentenhistoriker Prof. (FH) Peter Kaupp, Norderstedt 2006, ISBN 3-8334444-4-4, S. 261–280.
  • 150 Jahre Burschenschaft in Österreich. Der Beitrag der Forschung in Österreich. In: Klaus Oldenhage (Hrsg.): Jahresgabe der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung e. V. (GfbG) 2009, Koblenz 2009, ISBN 3-9807164-8-1, S. 91–110.

Einzelnachweise

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