HR-Klasse K

From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Klasse K der Highland Railway (HR), auch Barneys genannt, war eine Baureihe von zwölf Zweizylinder-Nassdampf-Schlepptenderlokomotiven mit drei Kuppelradsätzen, die zwischen 1900 und 1907 gebaut wurden. Die von Peter Drummond entworfenen Maschinen waren die einzigen Tenderlokomotiven dieser Achsfolge im Bestand der HR und wurden vor allem im Güter- und Rangierdienst eingesetzt.

Schnelle Fakten
HR K
HR-Klasse K Nr. 136 als British Railways Nr. 57695
HR-Klasse K Nr. 136 als British Railways Nr. 57695[1]
HR-Klasse K Nr. 136 als British Railways Nr. 57695[2]
Nummerierung: HR 134–139, 18–21, 36, 55
LMS 17693–17704
BR 57693…57702[3.1]
Anzahl: 12
Hersteller: Dübs (10)
NBL (2)[3.2]
Baujahr(e): 1900, 1902, 1907
Ausmusterung: 1936–1952
Bauart: C n2
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Kuppelachsstand: 5029 mm
Treibraddurchmesser: 5 ft 0 in (1524 mm)
Dienstmasse: 55,9 t
Anfahrzugkraft: 95 kN
Kesselüberdruck: 175 psi (12,1 bar)
Rostfläche: 1,9
Verdampfungsheizfläche: 109,2
Steuerungsart: Stephenson
Zylinderanzahl: 2 innenliegend
Zylinderdurchmesser: 18¼ in (464 mm)
Kolbenhub: 26 in (660 mm)
Kupplungstyp: Schraubenkupplung
Steuerung: Stephenson
Besonderheiten: Einzige Schlepptender-lokomotive der Achsfolge C der Highland Railway
Konstrukteur: Peter Drummond
Quelle der technischen Daten:[4]
Schließen

Geschichte

Die Lokomotiven mit Innentriebwerk waren ähnlich der American-Lokomotiven der HR-Klasse C Small Ben und wurden von den gleichen Herstellern in Glasgow gebaut. Die Lokomotiven wurden in drei Serien geliefert: die ersten sechs Lokomotiven wurden 1900 von Dübs & Co. gebaut, vier weitere folgten 1902 vom selben Hersteller. 1907 lieferte die North British Locomotive Company (NBL) weitere zwei Lokomotiven.[3.2]

Die ersten sechs Lokomotiven wurden mit Drehgestell-Schlepptendern ausgeliefert. Von Beginn an war der Austausch gegen die dreiachsigen Tender der Schnellzuglokomotiven der Klassen C Small Ben, U Large Ben und Loch vorgesehen, damit diese größere Vorräte mitführen konnten. Die nächsten vier Lokomotiven von Dübs waren mit Drummond-Wasserrohrfeuerbüchsen ausgestattet, bei denen Wasserrohre ähnlich einem Thermosiphon durch die Feuerbüchse geführt wurden.[5]

Mit dem Inkrafttreten des Railways Act 1921 kamen die zwölf Maschinen 1923 zur London, Midland and Scottish Railway (LMS), wo sie die Nummern 17693 bis 17704 kriegten und der Leistungsklasse 3F zugeteilt wurden. 1936 wurde eine Lokomotive ausgemustert, weitere vier in den Jahren 1946 und 1947. Somit kamen 1948 noch sieben Lokomotiven zu den British Railways (BR), wo sie die Nummer im Bereich 57693…57702 erhielten. Die BR musterte die Lokomotiven in den Jahren 1949 bis 1952, womit einige Lokomotiven über 50 Jahre im Dienst standen.[3]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI