Haddenhauser Berg

Berg im Wiehengebirge From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Haddenhauser Berg ist ein 261,3 m ü. NHN hoher Berg im Wiehengebirge.

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Lage

Der Berg liegt auf der Grenze der ostwestfälischen Stadt Minden und der Gemeinde Hille im Norden und der Stadt Bad Oeynhausen im Süden im Kreis Minden-Lübbecke.

Der Berg ist nach der Ortschaft Haddenhausen benannt, einem Stadtteil von Minden, deren Zentrum etwa drei Kilometer nordöstlich des Berges liegt. Näher am Berg direkt am Südhang liegt Volmerdingsen. 1,3 Kilometer westlich des Berges liegt Bergkirchen, die einzige Ortschaft des Kreises auf dem Gebirgskamm.

Der Haddenhauser Berg hat, wie fast alle Berge im Wiehengebirge, einen langgestreckten Kammgipfel (Egge) und ist von den westlich anschließenden Gipfeln nur durch Dören getrennt. Daher wird der Berg nur bedingt als markanter Gipfel wahrgenommen.

Im Bereich des Haddenhauser Berges ist das kammartige Wiehengebirge mit 950 Meter relativ schmal. Der Haddenhauser Berg ist im Norden bis rund 120 bis 130 Meter hinab bewaldet. Im Süden reicht der Wald zum Teil bis auf 130 Meter, teilweise reichen landwirtschaftliche Flächen aber auch bis auf 200 Meter.

Am Südhang des Berges liegt die diakonische Einrichtung Wittekindshof.

Tourismus

Der Berggipfel des Berges ist wegelos. Unweit des Gipfels verlaufen der Wittekindsweg, der E11 und der Rundwanderweg Rund um den Jordansprudel. Unweit südlich des Gipfels verläuft der Mühlensteig.[7] 250 Meter westlich des Gipfels steht eine Schutzhütte.

Anmerkungen

  1. Im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und der begleitenden Geographischen Landesaufnahme wird die Erhebung konkret zur Einheit „532.3 Bergkirchener Eggen“ der übergeordneten Haupteinheit532 Östliches Wiehengebirge“ gezählt. Übergeordnet ist die Haupteinheitengruppe53 Unteres Weserbergland“ (zur enger gefassten kulturräumlichen Region siehe Weserbergland). In der Systematik gemäß Bundesamt für Naturschutz zählt das „Untere Weserbergland“ wiederum zur GroßregionD36 Unteres Weserbergland und Oberes Weser-Leinebergland“ (landläufig auch genannt „Weser- und Weser-Leine-Bergland“ oder „Niedersächsisches Bergland“).
  2. Gemäß der geologischen Übersichtskarte des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen finden sich in den Schichten des oberen Juras (~ Malm) Tonsteine bis Kalksteine und Sandsteine (genauer: Kalk-, Mergel-, Ton- und Sandstein, lokal oolithisch und konglomeratisch, lokal Steinkohlen, Anhydrit, Gips und Steinsalz); in den Schichten des mittleren Juras (~ Dogger) Tonsteine bis Mergelsteine (genauer: Ton- und Tonmergelstein, lokal Schluff- und Sandstein, z. T. mit Toneisensteingeoden, untergeordnet Kalk- und Mergelstein, oolithisch).

Einzelnachweise

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