Hakkōda-Tunnel

Eisenbahntunnel in Japan From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Hakkōda-Tunnel (jap. 八甲田トンネル, Hakkōda tonneru) ist ein 26,445 km langer Eisenbahntunnel im Zentrum der nordjapanischen Präfektur Aomori. Er verbindet die Städte Shichinohe und Aomori und durchquert dabei das Hakkōda-Gebirge.

Schnelle Fakten Bau, Betrieb ...
Hakkōda-Tunnel
八甲田トンネル
Hakkōda-Tunnel八甲田トンネル
Hakkōda-Tunnel
八甲田トンネル
Der Hakkōda-Tunnel im Bau
Nutzung Eisenbahntunnel
Verkehrsverbindung Tōhoku-Shinkansen
Länge 26,445 km
Anzahl der Röhren 1
Bau
Baubeginn 1998
Fertigstellung 2005
Betrieb
Freigabe 2010
Lagekarte
Hakkōda-Tunnel (Präfektur Aomori)
Hakkōda-Tunnel (Präfektur Aomori)
Koordinaten
Ostportal 40° 44′ 42,8″ N, 141° 6′ 21,6″ O
Westportal 40° 45′ 49,5″ N, 140° 46′ 42″ O
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Der Hakkōda-Tunnel ist Bestandteil der Nordverlängerung der Schnellfahrstrecke Tōhoku-Shinkansen und liegt dort zwischen den Bahnhöfen Shichinohe-Towada und Shin-Aomori. Bauvorbereitungen begannen im August 1998, im Juni 1999 fing man dann mit den eigentlichen Bauarbeiten an[1]. Mit dem Durchstich am 27. Februar 2005 übertraf er in seiner Länge den Iwate-Ichinohe-Tunnel auf derselben Strecke und war dann für zwei Monate der längste Landtunnel der Erde, bis er am 28. April 2005 vom Lötschberg-Basistunnel in der Schweiz überholt wurde[2]. Bis zur Eröffnung des Gotthard Basistunnels war der Hakkōda-Tunnel aber der längste zweispurige Landtunnel der Welt. Am 4. Dezember 2010 wurde der Tunnel zur Nutzung freigegeben[3].

Siehe auch

Einzelnachweise

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