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Hala Kawtharani

libanesische Schriftstellerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Hala Kawtharani (arabisch هالة كوثراني, DMG Hāla Kauṯarānī) ist eine libanesische Schriftstellerin.[1][2] 2009/2010 wurde sie in der vom Hay Festival erstellten Beirut39-Liste der vielversprechendsten jungen arabischen Autorinnen und Autoren aufgeführt.[3] Zu ihren bekanntesten Büchern zählen ʿAlī al-Amīrkānī (‚Ali, der Amerikaner‘), Karizma (‚Charisma‘) und Yawm asch-Schams (‚Tag der Sonne‘).[4][5]

Leben

Kawtharani wurde in Beirut geboren und studierte an der American University of Beirut Politikwissenschaft sowie Arabische Literatur; zudem veröffentlicht sie wöchentlich Kurzprosa in der libanesischen Frauen- und Kulturzeitschrift Laha.[1]

Wirken

Ihr literarisches Debüt gab Kawtharani mit al-Usbūʿ al-Achīr (‚Die letzte Woche‘); es folgten Studio Beirut sowie ʿAlī al-Amīrkānī (‚Ali, der Amerikaner‘), die sämtlich bei Dar al-Saqi erschienen.[4] Für ʿAlī al-Amīrkānī wurde sie 2012 auf der Sharjah International Book Fair mit der Auszeichnung „bester arabischer Roman“ geehrt.[6][7] Karizma (‚Charisma‘) veröffentlichte sie 2014 bei Dar al-Saqi.[4] Yawm asch-Schams (‚Tag der Sonne‘) erschien 2022 bei Hachette Antoine/Dar al-Naufal.[5] Asharq al-Awsat las das Buch als intelligent komponierte Auseinandersetzung mit Trauma, Kunst und Gegenwart.[8] al-ʿAraby al-Jadīd hob die Verschränkung von Kunst und Erinnerung hervor.[9] Überdies zählt Kawtharani zu den 39 Autorinnen und Autoren der vom Hay Festival erstellten Beirut39-Liste.[3] Sie steuerte zudem eine Erzählung zur Anthologie Beirut Noir bei.[10]

Einzelnachweise

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