Halicarcinus
Art der Krabben
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Halicarcinus ist eine Gattung der Krabben mit sieben Arten.[2] Sie besiedeln die Gezeitenzone (intertidal), den Schelf und Kontinentalhang in Tiefen bis 494 m in der gemäßigten Klimazone Südamerikas und Australiens einschließlich der vor der Antarktis liegenden Inseln vor.[3]
| Halicarcinus | ||||||||||||
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Halicarcinus varius | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Halicarcinus | ||||||||||||
| White, 1846[1] |
Merkmale
Der Carapax von Halicarcinus wird bis zu 23 mm lang und ist ohne Rostrum so breit wie lang oder breiter als lang. Das Rostrum ist lappenartig und hat zwischen 5 und 20 % der Carapaxlänge. Daneben liegt ein Paar ähnlicher Zähne (Pseudorostrum). Die fünf Somiten des Pleons und das Pleotelson (sechster Somit mit verschmolzenem Telson) sind bei beiden Geschlechtern frei beweglich. Die dritten Maxillipeden verschließen den Mundraum nahezu vollständig. Die Finger der Scherenbein haben bei Männchen fein gezahnte Schneidekanten, der bewegliche Finger trägt am Ursprung einen viereckigen Höcker. Die Finger der Schreitbeine sind gleichmäßig gebogen und haben am Beugerand ein oder zwei Reihen kurzer stumpfer Zähne. Das erste Gonopodium ist an der Basis verdickt, das zartere Endstück ist gleichmäßig um 120° rückenwärts gebogen. Die Spitze ist bauchwärts gerichtet und liegt in einer Tasche auf der Bauchseite des Pleotelsons wenn dieses eingeklappt ist.[3]
Systematik
Zur Gattung gehören folgende Arten:[2]
- Halicarcinus cookii (Filhol, 1885)
- Halicarcinus ovatus Stimpson, 1858
- Halicarcinus planatus (Fabricius, 1775)
- Halicarcinus quoyi (H. Milne Edwards, 1853)
- Halicarcinus tongi Melrose, 1975
- Halicarcinus varius (Dana, 1851)
- Halicarcinus whitei (Miers, 1876)
Synonyme sind Hymenicus Dana, 1851 und Liriopea Nicolet in Gay, 1849.[2]