Hamidou Traoré

malischer Fußballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Hamidou Traoré (* 7. Oktober 1996 in Bamako) ist ein malischer Fußballspieler, der den größten Teil seiner Karriere in der Türkei spielte und aktuell bei Sarıyer SK in der TFF 1. Lig unter Vertrag steht.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Hamidou Traoré
Personalia
Geburtstag 7. Oktober 1996
Geburtsort Bamako, Mali
Größe 175 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
bis 2013 Club Olympique de Bamako
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2013–2015 CO Bamako
2015–2017 Elazığspor 70 (9)
2017–2018 Kardemir Karabükspor 14 (0)
2018–2021 Adana Demirspor 83 (2)
2021–2022 Giresunspor 35 (2)
2022–2023 FK Partizan Belgrad 14 (0)
2023–2024 Al Safa Club 27 (3)
2024–2025 Al-Arabi SC 31 (0)
2025– Sarıyer SK 30 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2013–2015 Mali U-20 17 (2)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2025/26

2 Stand: 20. Juni 2015

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Karriere

Verein

Traoré begann mit dem Vereinsfußball in der Nachwuchsabteilung von CO Bamako. 2013 wurde er hier auch in den Profikader aufgenommen.

Anfang Februar 2015 wurde er von Elazığspor verpflichtet, die zu dieser Saison in die TFF 1. Lig, de zweithöchsten türkischen Liga aufgestiegen waren. Traoré erhielt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2017/18.[1] In der ersten Saison wurde er dort bei 7 von 16 möglichen Ligaspielen eingesetzt, bei denen er drei Tore schoss. In der nächsten Saison waren es 32 von 36 Ligaspielen mit einem Tor und ein Pokalspiel. In der Saison 2016/17 stand er bei 31 von 34 möglichen Ligaspielen, in denen er vier Tore schoss, und vier Pokalspielen auf dem Platz.

Zur Saison 2017/18 wechselte er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Çağlar Şahin Akbaba Anfang Juli 2017 zum Erstligisten Kardemir Karabükspor, bei dem er einen Vertrag mit dreijähriger Laufzeit erhielt.[2] Hier kam er nur auf 14 Einsätze in 34 möglichen Ligaspielen und drei Pokalspielen.

Mitte Juli 2018 wechselte er zurück in die TFF 1. Lig zu Adana Demirspor.[3] Hier kam er in seiner ersten Saison auf 30 von 36 möglichen Ligaspielen und zwei Pokalspielen. In der nächsten Saison waren es 30 von 37 möglichen Ligaspielen, in denen er ein Tor schoss, und ein Pokalspiel. In der Saison 2019/20 kam Traoré auf 23 von 34 möglichen Ligaspielen mit einem Tor und drei Pokalspiele.

Anfang August 2021 erhielt er einen Vertrag von Giresunspor, die zur Saison 2021/22 in die Süper Lig aufgestiegen waren mit einer Laufzeit von zwei Jahren sowie der Option einer Verlängerung um ein weiteres Jahr.[4] Hier bestritt er 32 von 38 möglichen Ligaspielen, in denen er zwei Tore schoss. Nachdem er noch die ersten drei Spiele der neuen Saison für Giresunspor bestritten hatte, verließ Traoré Mitte August 2022 den türkischen Fußball und wechselte zum serbischen Erstligisten FK Partizan Belgrad.[5]

Hier wurde er in seiner ersten Saison in 14 von 33 möglichen Ligaspielen eingesetzt. Dazu kamen ein Pokalspiel und sieben Spiele in der Conference League. In den ersten sechs Spielen der nächsten Saison wurde er nicht eingesetzt. Mitte September 2023 wechselte er zum saudi-arabischen Verein Al Safa Club in die Saudi First Division League, der zweithöchsten Liga.[6] Traoré stand hier bei 27 von 30 möglichen Ligaspielen auf dem Platz. Mitte Juli 2024 wechselte er zum Ligakonkurrenten Al-Arabi SC.[7] Er kam dort auf 31 von 34 möglichen Ligaspielen und zwei Pokalspielen.

Ende Juli 2025 wechselte er zurück in die Türkei und unterschrieb einen Vertrag bei Sarıyer SK, der zu dieser Saison in die TFF 1. Lig aufgestiegen war.[8] Er kam bei 30 von 38 möglichen Ligaspielen und einem Pokalspiel zum Einsatz.

Nationalmannschaft

Traoré nahm mit der malischen U-20-Nationalmannschaft 2013 an der U 20-Weltmeisterschaft teil und schied nach der Gruppenphase aus dem Turnier aus. Auch 2015 gehörte er zum malischen Kader bei U 20-Weltmeisterschaft und erreichte dort Platz 3.

Ebenso spielte er beim U 20-Afrika Cup 2013 und 2015. Bei beiden Wettbewerben erreichte Mali Platz 4.

Bis Mai 2026 wurde er bei drei Länderspielen zur A-Nationalmannschaft eingeladen, aber nicht tatsächlich eingesetzt.

Einzelnachweise

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