Hanauisches Eck
Berg im Pfälzerwald
From Wikipedia, the free encyclopedia
Das Hanauische Eck ist ein 313,1 Meter hoher Berg im Pfälzerwald.
| Hanauisches Eck | ||
|---|---|---|
| Felsformation auf dem Berg | ||
| Höhe | 313,1 m ü. NHN | |
| Lage | Rodalben | |
| Gebirge | Pfälzerwald, Gräfensteiner Land | |
| Dominanz | 0,6 km → Hinterer Rappenkopf (360 m)[1] | |
| Koordinaten | 49° 14′ 17″ N, 7° 40′ 8″ O | |
|
| ||
| Gestein | Buntsandstein | |
Geographie
Lage und Beschaffenheit
Der Berg liegt im Gräfensteiner Land auf der Gemarkung der Stadt Rodalben und enthält eine ebenfalls „Hanauisches Eck“ genannte Felsformation.[2][3] Südwestlich erstreckt sich der Stadtteil Neuhof. Nördlich und östlich wird er von der Rodalb umflossen, die in diesem Bereich von rechts den Hohlbach und den Dreiweiherbach aufnimmt.
Naturräumliche Zuordnung
- Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
- Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-saarländisches Schichtstufenland
- Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald
- Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Mittlerer Pfälzerwald
- Region 5. Ordnung: Gräfensteiner Land
Geschichte
Der Name des Berges ist darauf zurückzuführen, dass er einst zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg gehörte und wie ein Keil in das Amt Gräfenstein hineinragte.[4] Im 18. Jahrhundert entstand an seinem Südwestfuß die – genau wie der Berg – damals zu Pirmasens gehörende Siedlung Neuhof. Im Juni 1969 wurde diese zusammen mit dem Berg nach Rodalben umgemeindet.[5] Die Bebauung von Neuhof entwickelte sich ab Ende der 1980er Jahre in die Richtung der Südwestflanke des Berges.[6] Ein Teil des vorgesehenen Geländes wurde jahrzehntelang von der Organisation Pro Seniore blockiert, die dort ursprünglich Möglichkeiten für Betreutes Wohnen schaffen wollte, 2025 jedoch endgültig davon absah.[7] Damit einhergehend wurde der Bebauungsplan geändert, sodass dort Bauplätze für Wohnhäuser geschaffen werden.[8]
Verkehr
Die Landesstraße 497 führt in einer Schlaufe nördlich und östlich um den Berg herum. Die Bahnstrecke Landau–Rohrbach unterquert ihn durch den Neuhof-Tunnel.[9]
Wanderwege
Über den Berg verlaufen der Rodalber Felsenwanderweg und ein Wanderweg, der mit einem grün-gelben Balken markiert ist und der von Kirchheimbolanden nach Hirschthal führt.[10][11]
