Hangmaul
Waldgebiet in Deutschland
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Der Hangmaul ist eines der größten Waldgebiete des Isengaues am Nordost-Rand des Gattergebirges und an der Ost-Grenze des Landkreises Erding zum Landkreis Mühldorf am Inn.

Topographie/Beschreibung
Der Hangmaul ist in die nach Norden abfallenden Höhenlagen zwischen dem Mainbach- und dem Rimbachtal eingebettet. Im südwestlichsten Zipfel entspringt der Grimmelbach, der mittig nach Norden zur Goldach fließt. Nördlich des 2000 × 1840 Meter großen Hangmauls verläuft die A 94. Deren Verlauf war zwischen der Goldachtalbrücke und der Ornaubachtalbrücke ursprünglich etwas weiter südlicher geplant. Da aber die schützenswerten Tiere Großes Mausohr und Bachmuschel in den Auwäldern des Mainbach- und Grimmelbachtals leben – besonders die Bachmuschel, die in dem von Sumpfwald begleiteten Bachlauf des Grimmelbachs lebt –, musste bei den überbrückenden und begleitenden Bauwerken mit großer Sorgfalt vorgegangen werden.[1][2] Durch den Hangmaul, der durch die Hegegemeinschaft Oberes Isental jagdlich betreut wird,[3] verlaufen mehrere Forst- und Wanderwege.
- Nordwestansicht des Hangmaul, im Vordergrund der ehemalige Gemeinde-Hauptort Schwindkirchen (heute zu Dorfen gehörig)