Hanna Orthmann
deutsche Volleyballspielerin
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Hanna Orthmann (* 3. Oktober 1998 in Lüdinghausen) ist eine deutsche Volleyballspielerin.
| Hanna Orthmann | |
|---|---|
| 2022 bei der Nationalmannschaft | |
| Porträt | |
| Geburtsdatum | 3. Oktober 1998 |
| Geburtsort | Lüdinghausen, Deutschland |
| Größe | 1,88 m |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
2014–2017 2017–2021 2021–2022 2022–2023 2023–2024 seit 2025 |
SC Union 08 Lüdinghausen USC Münster Saugella Monza Savino Del Bene Scandicci THY Istanbul Igor Gorgonzola Novara THY Istanbul |
| Nationalmannschaft | |
| 2012–2016 seit 2016 |
Jugend/Juniorinnen-Nationalmannschaft A-Nationalmannschaft |
| Erfolge | |
| 2013 2014, 2015 2016 2019 2021 |
Deutsche U16-Meisterin Bundespokalsiegerin Deutsche U20-Meisterin Siegerin Challenge Cup Siegerin CEV-Pokal |
| Stand: 24. August 2025 | |
Karriere
Hanna Orthmann spielte in der Jugend beim SC Union 08 Lüdinghausen.[1] 2014 kam sie ins Volleyball-Internat des USC Münster.[2] Dort spielte sie zunächst im Nachwuchsteam in der Zweiten Bundesliga Nord spielte. Von 2012 bis 2016 gehörte sie auch zur deutschen Jugend- und Juniorinnen-Nationalmannschaft. Mit der U18-Nationalmannschaft erreichte sie 2015 im Frühjahr bei der Europameisterschaft in Bulgarien und im Sommer bei der U18-Weltmeisterschaft im August in Peru jeweils Platz sechs.[3][4] Seit Ende 2015 stand die Außenangreiferin im Kader der ersten Mannschaft des USC Münster, bei der sie im Januar 2016 ihren ersten Bundesliga-Einsatz hatte.[5] Der Verein erreichte das Playoff-Halbfinale. Die Außenangreiferin wurde außerdem deutsche U20-Meisterin.[6]
Beim Volleyball World Grand Prix 2016 hatte Orthmann ihre ersten Einsätze in der A-Nationalmannschaft.[7] Mit der U19-Nationalmannschaft erreichte sie im Sommer 2016 bei der Europameisterschaft in Ungarn und der Slowakei Platz sieben.[8] Im DVV-Pokal 2016/17 und in den Bundesliga-Playoffs kam sie mit Münster jeweils ins Viertelfinale.
2017 wechselte die Außenangreiferin zum italienischen Erstligisten Saugella Monza.[9] Mit dem Verein gewann sie 2019 den Challenge Cup.[10] 2021 folgte der Sieg im CEV-Pokal.[10] 2021 wechselte Orthmann zum Ligakonkurrenten Savino Del Bene Scandicci.[9] Im Januar 2022 wurde sie vom türkischen Erstligisten THY Istanbul verpflichtet.[11] Im Sommer 2023 spielte Orthmann mit der Nationalmannschaft bei der EM in Düsseldorf. Im ersten Spiel zog sie sich jedoch eine schwere Verletzung am Knie zu.[12] Von 2023 bis 2024 stand sie beim italienischen Erstligisten Igor Gorgonzola Novara unter Vertrag.[9] Anfang 2025 kehrte sie zurück nach Istanbul.[1] Bei der Nations League 2025 kehrte sie in die Nationalmannschaft zurück.[13] Mit dem deutschen Team erreichte sie bei der Weltmeisterschaft in Thailand das Achtelfinale.[14]
Privates
Orthmanns Bruder Felix spielt ebenfalls Volleyball in der Bundesliga.
Weblinks
- Profil bei der deutschen Volleyball-Bundesliga (VBL)
- Profil beim europäischen Volleyballverband CEV (englisch)
- Profil bei Volleybox
- DVV-Profil
- Profil bei der italienischen Volleyball-Liga (italienisch)
- Profil beim Sportinternat Münster