Hanna Roßner

deutsche Mundartsprecherin und -autorin From Wikipedia, the free encyclopedia

Hanna Roßner geb. Junghanns (* 30. November 1943 in Aue (Sachsen); † 14. September 2012[1]) war eine deutsche Mundartsprecherin und -autorin, die in erzgebirgischer Mundart schrieb und selbst vortrug.

Leben und Werk

Die in Beierfeld aufgewachsene Roßner erlernte nach dem Besuch einer zehnklassigen Polytechnischen Oberschule den Beruf eines Industriekaufmanns.[2]

Sie verfasste Gedichte und Schnorken in erzgebirgischer Mundart, die sie in mehreren Broschüren, den Glückauf-Zeitungen des Erzgebirgsvereins und dem Spiegelwaldboten als Amtsblatt der Gemeinden Grünhain-Beierfeld und Bernsbach veröffentlichte. Sie trug außerdem in mehrstündigen Programmen eigene Dichtungen vor und trat auch bei öffentlichen Veranstaltungen gern mit auf.[3] Roßner beteiligte sich mehrfach an den Erzgebirgischen Mundarttagen.

Roßner wurde am 28. September 2012 auf dem Friedhof Beierfeld beigesetzt.

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Friedemann Bähr: Mundartautorin und -sprecherin Hanna Roßner verstorben. In: Glückauf! Zeitschrift des Erzgebirgsvereins 123 (2012) 8, S. 177. ISSN 0342-5150

Einzelnachweise

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