Spessart (Brohltal)
Gemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz
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Spessart ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Brohltal an, die ihren Verwaltungssitz in Niederzissen hat.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 26′ N, 7° 7′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Ahrweiler | |
| Verbandsgemeinde: | Brohltal | |
| Höhe: | 500 m ü. NHN | |
| Fläche: | 8,72 km² | |
| Einwohner: | 868 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 100 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56746 | |
| Vorwahl: | 02655 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 31 208 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kapellenstraße 12 56651 Niederzissen | |
| Website: | www.spessart-brohltal.de | |
| Ortsbürgermeister: | Frank Klapperich (SPD) | |
| Lage der Ortsgemeinde Spessart im Landkreis Ahrweiler | ||
Geographie
Im Ortsteil Hannebach entspringen der Weiberner Bach und der Brohlbach. Von hier aus durchfließt er das Brohltal und mündet bei Brohl-Lützing in den Rhein. Im ehemaligen Steinbruch „Hannebacher Ley“ ist das seltene Mineral Hannebachit zu finden.

Die Gemeinde besteht aus den Dörfern und Weilern Spessart, Hannebach, Wollscheid und Heulingshof.[2]
Geschichte
Der Ortsteil Spessart gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Herrschaft Kempenich, die Ortsteile Hannebach und Wollscheid zur Herrschaft Olbrück.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Spessart, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]
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Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Spessart besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:
- FWG = Freie Wählergruppe Spessart e. V.
Bürgermeister
Frank Klapperich (SPD) wurde am 7. September 2009 Ortsbürgermeister von Spessart.[6] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 84,42 %[7] und am 9. Juni 2024 als einziger Bewerber mit 76,2 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.[8]
Klapperichs Vorgängerin Christel Groß (FWG) hatte das Amt bis 2009 ausgeübt.[6]
Wappen
| Blasonierung: „Durch einen schwarzen und silberne Wellenbalken schräglinks geteilt von Silber und Grün, oben zwei schräglinks sich berührende schwebende Balkenkreuze, rot und schwarz, unten aus dem Schildrand wachsend vier nach links gestaffelte silberne Sechskantsäulen steigender Höhe, die vierte etwas kleiner als die dritte.“ | |
| Wappenbegründung: Die beiden, roten und schwarzen, Balkenkreuze in Silber stehen für die jahrhundertelange Zugehörigkeit von Spessart zu Kurtrier (rot) und Kurköln (schwarz), der Wellenbalken symbolisiert den Brohlbach, und die Sechskantsäulen den Steinbruch „Hannebacher Ley“; die Farbe grün steht für den Wald- und Wiesenreichtum. |
Siehe auch
Weblinks
- Website der Ortsgemeinde Spessart
- Ortsgemeinde Spessart bei der Verbandsgemeinde Brohltal
- Reportage des SWR zur Themenwoche „Stadt, Land, Flucht“ – Landleben 4.0 in Spessart ( vom 1. Dezember 2017 im Internet Archive)
- Literatur über Spessart in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

