Kaltenborn
Gemeinde in Rheinland-Pfalz
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Kaltenborn ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Adenau an.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 24′ N, 7° 1′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Ahrweiler | |
| Verbandsgemeinde: | Adenau | |
| Höhe: | 437 m ü. NHN | |
| Fläche: | 21,83 km² | |
| Einwohner: | 344 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 16 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 53520 | |
| Vorwahl: | 02691 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 31 037 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kirchstraße 15 53518 Adenau | |
| Website: | www.kaltenborn-eifel.de | |
| Ortsbürgermeister: | Volker Kloss | |
| Lage der Ortsgemeinde Kaltenborn im Landkreis Ahrweiler | ||

Geographie und Sehenswürdigkeiten

Kaltenborn liegt im Zentrum der Hocheifel am Fuße der Hohen Acht, der mit 747 m ü. NHN höchsten Erhebung der Eifel, inmitten einer hügeligen Landschaft mit ausgedehnten Waldflächen. Aufgrund der landschaftlich günstigen Lage wird der Ort auch durch den Tourismus geprägt. Zu Kaltenborn gehören die Ortsteile Jammelshofen, Herschbach und Hochacht sowie die Wohnplätze Hotel Hohe Acht, Mühlenhof und Rosenhof.[2]
Durch Kaltenborn fließt der Herschbach. Kaltenborn befindet sich somit im Herschbachtal, einem Seitental des Kesselinger Tals. Die 1. Kirche wurde 1168 gebaut. Um 1800 war die Kirche baufällig. das neue Kirchenschiff wurde 1833 gebaut. Den staufischen Turm der Kirche St. Servatius aus dem 13. Jahrhundert ließ man stehen.[3]
Geschichte
Kaltenborn war eine fränkische Siedlung mit einer kalten Quelle, woraus sich auch der Name ergab. Von 1100 bis 1200 war es ein Dorf der Grafschaft Are, von 1200 bis 1276 gehörte es den Grafen von Are-Nürburg. Als dieses Grafengeschlecht1276 ausstarb kam der Ort zum Erzstift Köln, das 1356 bekanntlich Kurfürstentum wurde. Als kurkölsches Dorf gehörte es bis 1794 zum Amt Nürburg. In der Franzosenzeit gehörte Kaltenborn zum Kanton Adenau, zur preußischen Zeit (ab 1815) war es eine Gemeinde der Bürgermeisterei Adenau und des Kreises Adenau. Teile der Gemeinde Kaltenborn gehörten im 18. Jahrhundert den Herren von Bourscheid. Das Wappen mit Seerosenblättern und schwarz-weißem Kreuz zeigt die historischen Verbindungen zur Kurkölnischen Herrschaft und den Herren von Bourscheid. Die Kreisaufteilung brachte es 1931 zum Kreis Ahrweiler. Wegen der Anlage eines Truppenübungsplatzes wurde die Bewohner des Ortes 1939 umgesiedelt. Das Dorf wurde weitgehend zerstört. Nach dem Krieg kam es zur Neuansiedlung, auch mit Flüchtlingen aus Ostpreußen.[4] Am 7. November 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Jammelshofen nach Kaltenborn eingemeindet.[5]
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Kaltenborn; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][6]
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Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Kaltenborn besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[7]
Bürgermeister
Volker Kloss wurde am 19. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Kaltenborn.[8] Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde,[9] oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat der Gemeinde, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung für Kloss entschied.[10]
Die Vorgänger von Volker Kloss waren Manfred Hoffmann (Amtszeit 2014–2024) und Wilfried Börder (1999–2014).[11][12]
Sonstiges
In Kaltenborn geboren
- Reinhold Müller (1875–1940), Beamter und Politiker
Siehe auch
Literatur und Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Kaltenborn
- Literatur über Kaltenborn in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
- J. Rausch, G. Stenz, P. Schug: 1200 Jahre Kaltenborn, Festschrift zur 1200-Jahr-Feier, Herausgeber Gemeinde Kaltenborn, Kaltenborn 1968
