Hannes Meier
deutscher Maler und Grafiker in der DDR
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Leben und Werk
Meier absolvierte von 1950 bis 1953 in Seiffen eine Tischlerlehre. Anschließend besuchte er bis 1956 die Arbeiter- und Bauernfakultät der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK), wo er das Abitur erwarb. Von 1956 bis 1961 studierte er an der HfBK bei Erich Fraaß und Paul Michaelis.
Er arbeitete dann als freischaffender Künstler in Schwerin, bis 1963 gemeinsam mit seinen Künstlerfreunden Karlheinz Effenberger, Gerhard Floß und Horst Holinski als Kollektiv Bannewitz. Zum Arbeiten hielt er sich häufig in Ahrenshoop auf.
Meier war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Im Kunstarchiv Beeskow befinden sich 13 Tafelbilder Meiers.[1]
Werkbeispiele
- Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch (vor 1963, Holzschnitt, politische Karikatur)[2]
Ausstellungen (unvollständig)
Einzelausstellungen
- 1988: Schwerin, Kunstkaten des Freilichtmuseums Schwerin-Mueß („Aquarelle und mehr“)
- 1990: Schwerin, Galerie am Dom (Malerei; Verkaufsausstellung)
- 1990: Rostock, Galerie am Boulevard (Malerei; Verkaufsausstellung)
Ausstellungsbeteiligungen
- 1969: Berlin („Architektur und Bildende Kunst. Ausstellung zum 20. Jahrestag der DDR“)
- 1972 bis 1985: Schwerin, vier Bezirkskunstausstellungen
- 1981/82: Schwerin, Staatliches Museum („Handzeichnungen aus dem Bezirk Schwerin“)
Literatur
- Karl Heidkamp: Kollektiv Bannewitz. Die Arbeitsgemeinschaft von vier jungen Künstlern. In: Bildende Kunst, Berlin, 8/1962, S. 14–15
- Handzeichnungen aus dem Bezirk Schwerin. Staatliches Museum Schwerin, 1981 (Ausstellungskatalog)
- Meier, Hannes. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 587
- Meier, Hannes. In: Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Hinstorff Verlag, Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01301-6, S. 6472.