Hannes Riffel
deutscher Übersetzer und Verleger
From Wikipedia, the free encyclopedia
Hannes Riffel (* 1966 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Übersetzer und Verleger.
Leben und Wirken
Riffel begann ein Studium der Anglistik, Amerikanistik, Germanistik und Psychologie, machte eine Ausbildung zum Verlagsbuchhändler.[1] Er war Mitbegründer der Berliner Buchhandlung Otherland und gründete 2010 den Golkonda-Verlag, dessen Leiter er bis 2017 war.[2][3] Für den Klett-Cotta-Verlag übersetzte er u. a. in der Reihe Hobbit Presse J. R. R. Tolkiens Briefe vom Weihnachtsmann und Anthony Ryans Das Lied des Blutes und Der Herr des Turmes.[2] Im Rowohlt Verlag erschienen in seiner Übersetzung Ed Falcos Die Corleones und Robert Blochs Psycho.[4] Von 2015 bis 2021 leitete er bei S. Fischer den Programmbereich Science-Fiction/Fantasy.[5][3][6] Für seine Übersetzungen von John Clute (Der Sternentanz)[7], Hal Duncan (Vellum)[8] und Paolo Bacigalupi (Der Spieler, mit Birgit Herden und Dorothea Kallfass)[9] wurde er 2004, 2008 bzw. 2013 mit einem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. 2016 wurde er gemeinsam mit dem Team des Golkonda-Verlages und Sascha Mamczak für die Fortführung des Almanachs Das Science Fiction Jahr, der bis 2014 im Heyne Verlag erschienen war, mit einem Sonderpreis des Kurd-Laßwitz-Preises ausgezeichnet.[10] Seit 2023 verantwortet er das Programm im Carcosa Verlag.[11]
Riffel lebt und arbeitet als freier Lektor und Übersetzer in Bad Oldesloe.
Weblinks
- Literatur von und über Hannes Riffel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Hannes Riffel in der Internet Speculative Fiction Database (englisch)