Hans-Alfred Rosenthal
deutscher Virologe und Institutsdirektor
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Leben
Hans-Alfred Rosenthal wurde 1924 in Berlin als einziger Sohn von Alfred Moritz Rosenthal und seiner Ehefrau Charlotte Henriette Martha, geb. Möbius, geboren.[1] Während des Zweiten Weltkrieges musste er als Zwangsarbeiter bei der Firma Ehrich & Graetz arbeiten. Nach dem Ende des Krieges studierte er Biologie. 1965 wurde er mit einer Dissertation zu einem virologischen Thema an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert, an der er sich zehn Jahre später auch habilitierte. In der Folgezeit wirkte er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1989 als Professor an der Humboldt-Universität und als Direktor des Instituts für Virologie der Berliner Charité.
Er war verheiratet mit der Genetikerin Sinaida Rosenthal und starb 2009. Einer seiner beiden Söhne ist der Genomforscher André Rosenthal.
Literatur
- Hans-Alfred Rosenthal. In: Aubrey Pomerance: Jüdische Zwangsarbeiter bei Ehrich & Graetz, Berlin-Treptow. Jüdisches Museum Berlin/DuMont Buchverlag, Berlin/Köln 2003, ISBN 3-83-217839-2, S. 230.