Wikiwand AI

Hans-Jürgen Petrauschke

deutscher Politiker (CDU), Landrat des Rhein-Kreises Neuss From Wikipedia, the free encyclopedia

Hans-Jürgen Petrauschke (* 27. Mai 1956 in Troisdorf) ist ein deutscher Politiker (CDU); er war von 2009 bis 2025 Landrat des Rhein-Kreises Neuss in Nordrhein-Westfalen.[1]

Hans-Jürgen Petrauschke, 2009

Leben

Hans-Jürgen Petrauschke studierte nach seinem Abitur 1974 Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und absolvierte ein verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer.[2] Er absolvierte die zweite Staatsprüfung und war ab 1984 als Verwaltungsjurist im Rechtsamt des Rhein-Kreises Neuss (ehemals Kreis Neuss) tätig. 1989 wurde er Dezernent für Recht, Ordnung, Jugend und Soziales.

Von 1996 bis 2009 war er Kreisdirektor des Rhein-Kreises Neuss.[3]

Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 erhielt er 57,4 Prozent der Stimmen (Rainer Thiel (SPD) erhielt 33,8 Prozent der Stimmen) und wurde damit für sechs Jahre zum Landrat gewählt.[4] Bei der Kommunalwahl am 13. September 2015 erhielt er 60,4 Prozent der Stimmen.[5] Eine Delegiertenversammlung der CDU im Rhein-Kreis Neuss hatte ihn zuvor fast einstimmig nominiert;[6] die Kandidatur wurde von der FDP und UWG unterstützt.[7] Bei der Landratswahl 2020 im Rhein-Kreis Neuss wurde er in einer Stichwahl mit 59,8 Prozent der Stimmen wiedergewählt.[8] Am 31. Oktober 2025 schied Petrauschke im Alter von 69 Jahren aus dem Amt.[1] Seine Nachfolgerin wurde Katharina Reinhold (CDU).[9]

Als Landrat war Petrauschke u. a. Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland im Landkreistag Nordrhein-Westfalen, im Braunkohlenausschuss der Bezirksregierung Köln, im Aufsichtsrat der RWE Power AG sowie im Erftverband. Er war auch Vorsitzender des Regionalrates im Regierungsbezirk Düsseldorf.[10]

Er lebt (Stand 2025) mit seiner Familie in Grevenbroich.[11][12]

Commons: Hans-Jürgen Petrauschke – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks