Hans-Ulrich Ernst (Militär)
Schweizer Jurist, Beamter und Brigadier
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Hans-Ulrich Ernst war Sohn des militärischen und strategischen Vordenkers Alfred Ernst und der Bruder der SP-Nationalrätin Ursula Bäumlin-Ernst.[2] Er studierte an der Universität Bern Rechtswissenschaft und assistierte in Washington, D.C., an der Georgetown University. Danach arbeitete er als Gerichtsschreiber am Obergericht des Kantons Bern und waltete ab 1960 als Rechtsanwalt.
Von 1963 bis 1979 arbeitete er im Eidgenössischen Finanzdepartement und war von 1979 bis 1996 Generalsekretär des Eidgenössischen Militärdepartements, wo er „massgeblich an der Ausarbeitung der ‚Armee 95‘ und der ‚Armee XXI‘ beteiligt“ war.[3]
Er kommandierte das Infanterieregiment 15 und anschliessend die Grenzbrigade 11.
Literatur
- Patrick Feuz: Unbequemer Zwischenrufer. In: Tages-Anzeiger. 27. März 2019 (tagesanzeiger.ch).
- Sébastien Rial: Ernst, Hans-Ulrich. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 8. November 2004.
- Jürg Stüssi-Lauterburg (Hrsg.): Entstehung und Wirken der Direktion der Militärverwaltung (DMV). 1989.
- Urs Tremp: Kalter Krieger mit Reformwille. In: NZZ am Sonntag vom 31. März 2019, S. 23 (online).
Weblinks
- Sébastien Rial: Hans-Ulrich Ernst. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Hans-Ulrich Ernst in der Datenbank Dodis der Diplomatischen Dokumente der Schweiz
- Hans-Ulrich Ernst auf der Website Elites suisses au XXe siècle.
- Hans-Ulrich Ernst im Online-Archivkatalog der Burgerbibliothek Bern
