Hans Joachim Albrecht

deutscher Bildhauer, Zeichner, Autor und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Hans Joachim Albrecht (* 11. Juni 1938 in Wormditt,[1] Ostpreußen; † 21. März 2025 in Krefeld[2][3]) war ein in Krefeld lebender und arbeitender deutscher Bildhauer, Zeichner, Autor und Hochschullehrer.[4]

Hans Joachim Albrecht (2015)

Leben

2017 Berlin

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges übersiedelte Albrecht 1949 mit seinen Eltern nach Krefeld, wo er seine Schulausbildung mit dem Abitur abschloss. Anschließend studierte er von 1958 bis 1962 an der Kunsthochschule Kassel Grundlagen bei Ernst Röttger und Bildhauerei bei Bernhard Graf Bylandt-Rheydt. Ab 1967 war er Dozent für Gestaltungsgrundlagen an der damaligen Werkkunstschule Krefeld und zwischen 1970 und 1974 erster Dekan für den Fachbereich Design an der Fachhochschule Niederrhein. In den Jahren 1973 bis 2000 war er dort Professor für Gestaltungslehre, Plastik und Farbgestaltung. 1979 weilte er Gastkünstler der Villa Romana in Florenz. Mit einem Stipendium des DAAD wurde er Fellow der Hand Hollow Foundation bei George Rickey.

Hans Joachim Albrecht war seit 1965 verheiratet.

Ein Teil seines schriftlichen Vorlasses befindet sich im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

Auszeichnung

Die Stadt Krefeld verlieh ihm 1998 die Thorn Prikker-Plakette.

Werke

Bildhauer (Auszug)

Autor

  • Farbe als Sprache. Robert Delaunay, Josef Albers, Richard Paul Lohse. Verlag DuMont Schauberg, Köln 1974, ISBN 3-7701-0655-5.
  • Skulptur im 20. Jahrhundert. Verlag DuMont Schauberg, Köln 1977, ISBN 3-7701-0855-8.
  • Skulptur – Farbe, Budapest 1993.
  • Dialog der Skulpturen. Wilhelm Lembruck Museum, Duisburg 1999, ISBN 3-89279-551-7.
  • Die Maske des Zeitgenossen. Fachhochschule Niederrhein, Krefeld 2002, ISBN 3-89279-551-7.
  • Projektionen menschlicher Form. Verlag der Kunst, Husum 2007, ISBN 978-3-86530-091-1.
  • Bildhauer in Deutschland im 20. Jahrhundert. Künstlerische Konzepte unserer Gegenwart. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-7861-2778-9.

Einzelausstellungen (Auszug)

Mitgliedschaften

Literatur

Galerie

Einzelnachweise

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