Hans Joachim Schrimpf

Dt. Germanist aus Mülheim an der Ruhr (Rheinland), Gründungsprofessor des Germanistischen Instituts an der Ruhr-Universität Bochum From Wikipedia, the free encyclopedia

Akademische Laufbahn

Er studierte von 1946 bis 1951 Deutsch und Englisch in Münster, Bonn, Köln und Sheffield. An der Universität Münster wurde er am 8. Dezember 1951 promoviert und arbeitete dort und in Bonn bis 1962 als wissenschaftlicher Assistent bei Benno von Wiese. 1962 wurde er außerordentlicher Professor an der Universität Münster.

1964 wurde er an die neu gegründete Ruhr-Universität Bochum berufen. Mit Ingrid Strohschneider-Kohrs und Klaus Günther Just gehörte er zu den ersten neugermanistischen Lehrstuhlinhabern der RUB. Er hatte wesentlichen Anteil am Aufbau des Germanistischen Instituts und der Abteilung für Philologie. Ein Teil der Vorarbeiten dafür fand in Münster statt, da unmittelbar nach der Berufung in Bochum noch keine geeigneten Räumlichkeiten bezugsfertig waren.[1]

Erste Lehrveranstaltungen in Bochum konnte Schrimpf im Wintersemester 1965/66 anbieten. Mit wenigen Unterbrechungen durch Auslandsaufenthalte war er dort zwei Jahrzehnte lang tätig. Von 1969 bis 1970 fungierte er als Dekan der Abteilung für Philologie. Zum Ende des Sommersemesters 1986 wurde er „auf eigenen Antrag hin aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt“.[2]

Schriften (Auswahl)

Monographien

Sammelbände (als Herausgeber)

Literatur

  • Simon Dapprich, Denise Schneider: Hans-Joachim Schrimpf. In: Carsten Zelle (Hrsg.) Literaturwissenschaftliche Aufbaujahre. Beiträge zur Gründung und Formation der Literaturwissenschaft am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum – ein germanistikgeschichtliches Forschungsprojekt. Peter Lang, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-631-68109-1, S. 63–84.

Einzelnachweise

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