Hans Josef Mundt
deutscher Schriftsteller
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Hans Josef Mundt (* 13. März 1914 in Siegburg; † 21. Juli 2002 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Verlagslektor und -leiter[1].
Nach dem Besuch eines Gymnasiums in Siegburg studierte er Philosophie, Kunst- und Literaturgeschichte sowie Zeitungswissenschaften in München, Freiburg, Bonn und Paris. Er promovierte im Jahr 1948[2]. Zwischen 1939 und 1946 leistete er seinen Wehrdienst ab und war in Kriegsgefangenschaft. 1947 war er Lektor im Bürger Verlag, von 1948 bis 1973 arbeitete er als Verlagslektor, -redakteur, -leiter und Geschäftsführer. Er war Verlagsleiter des Verlags Kurt Desch[3]. Von 1974 bis 1983 war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG Wort und ab 1984 Geschäftsführer des Sozialfonds und des Autorenversorgungswerks der VG Wort[4].
1942 heiratete er Edith Mundt, geb. Heuser († 1993), mit der er zwei Söhne hatte[5]. Mundt war Mitglied der Gruppe 47[6] und des PEN-Zentrums Deutschland[7].
Publikationen
- Voltaire und die Presse: Ein Beitrag zum literarischen Journalismus des 18. Jh. in Frankreich mit einem Ausblick auf die Gesamtheit des Pressewesens. München, Phil. F., Diss. v. 1. März 1949.
- Hrsg.: Theodor Fontanes Gesammelte Werke, 1954.
- Herausgaben mit Robert Jungk ab 1964. Modelle für eine neue Welt – Der Griff nach der Zukunft; Wege ins neue Jahrtausend; Deutschland ohne Konzeption?; Unsere Welt 1985; Das umstrittene Experiment – Der Mensch; Liebe und Hunger; Vor uns das Paradies?; Eskalation der neuen Waffen; Der Weg ins Jahr 2000; Maschinen wie Menschen; Herausforderungen an die Zukunft; Weil wir überleben wollen; Welt-Gesundheitsreport; Hat die Familie noch eine Zukunft?