Hans Karl Heide
deutscher Bühnenschriftsteller
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Leben und Wirken
Er war ein Sohn des Diakons und späteren evangelisch-lutherischen Pfarrers Karl Adolph Philipp Heide aus Dresden und wuchs unmittelbar an der Arbeitsstätte seines Vaters, der Kreuzkirche am Altmarkt, auf. Nach dem Schulbesuch – unterbrochen durch seinen 1916 angetretenen Militärdienst – widmete er sich der Schriftstellerei hauptsächlich für die Bühne (Komödien und Dramen). Er schrieb auch Lyrik und Prosa. Mehrere Jahre lebte er in Chur in der Schweiz, sonst meist in München, wo er 1929 in einem Krankenhaus im Alter von 51 Jahren starb.[1]
Verheiratet war er in erster Ehe mit Hedwig Mathilde geborene Huyssen (* 1885; † 6. Juli 1913), die Kontakte zum Schriftsteller Karl May unterhielt.[2] 1918 heiratete er nach dem frühen Tod seiner ersten Ehefrau in München, von der er zuletzt getrennt lebte, ein zweites Mal. Zur Frau nahm er Anna Ottilie Kettembeil.
Schriften (Auswahl)
- Mein Lied. Gedichte. Concordia, Berlin 1903.
- Nora Gyllensee. Roman. Strecker & Schröder, Stuttgart 1906.
- Der komische Prinz. (Komödie), 1908.[3]
- Die Dichtelei. (Komödie), 1909.
- Die Laboristen. (Komödie), 1910.
- Unter der Wolke. (Schauspiel), 1912.
- Die dreizehn Sonette. München 1918.
- (Hrsg.): Josef Koller. Aphorismen für Schauspieler und Freunde der dramatischen Kunst. F. Hanfstaengl, München 1920.
- Morgenrot. (Schauspiel), 1922.
- Flucht. (Schauspiel), 1922.
- Der Ballplatz. (Schauspiel), 1924.
- Bummelseele. (Lustspiel), 1925.
Literatur
- Wilhelm Kosch: Deutsches Theater-Lexikon, Band I: A – Hurka. Verlag Ferd. Kleinmayr, Klagenfurt und Wien 1953, ISBN 978-3-907820-27-8