Hans Voß (Architekt)

deutscher Architekt des Klassizismus From Wikipedia, the free encyclopedia

Hans Voss (* 17. Juni 1783 in Eutin; † 4. Oktober 1849 in Freiburg im Breisgau; vollständiger Name: Johann Friedrich Boie Voss) war ein deutscher Architekt und badischer Baubeamter, er gilt als einer der talentiertesten Schüler von Friedrich Weinbrenner.

Grabstein auf dem Alten Friedhof in Freiburg[1]

Leben

Hans Voss war ein Sohn des Dichters und Übersetzers Johann Heinrich Voß und dessen Ehefrau Ernestine, geborene Boie. Seine Brüder waren unter anderem der spätere Philologie-Professor Heinrich Voß und der Philologe und Pädagoge Abraham Voß. Hans Voss machte ab 1800 eine Lehre als Kunsttischler und übersiedelte 1803 mit seinen Eltern zunächst nach Jena, um dann von 1804 bis 1807 Architektur an der Bauschule in Karlsruhe bei Friedrich Weinbrenner zu studieren.

1807 erhielt er eine Stelle als Lehrer des Baufachs am Lyzeum in Lahr, 1814 bekam er kommissarisch die Baugeschäfte in den damaligen badischen Ämtern Lahr und Ettenheim übertragen.

1820 wurde er zum Bauinspektor in Offenburg ernannt, 1832 zum Bezirksbaumeister in Freiburg und 1844 zum Baurat.

Auszeichnungen

Werk (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

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