Hans Wachter (Bildhauer)

deutscher Bildhauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Hans Wachter (* 4. April 1931 in Rauns bei Waltenhofen; † 12. November 2005 in Kempten) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Hans Wachter machte nach der Lehre als Holzbildhauer in Kempten eine Weiterbildung zum Steinbildhauer in der Schweiz. Es folgte von 1954 bis 1961 ein Studium als Meisterschüler bei Josef Henselmann an der Akademie der Bildenden Künste in München. Danach übernahm Wachter im Jahr 1961 die Werkstatt seines Lehrmeisters Josef Mayr und arbeitete mehr als vier Jahrzehnte als freischaffender Künstler in Kempten.[1]

Wachters bevorzugte Materialien waren Holz und Stein, insbesondere Muschelkalk, Beton, dazu Kupferblech und Bronze. Seine Themen sind der christlich-jüdischen Tradition entnommen. Viele Werke Wachters sind in Sakralbauten zu sehen. Er gestaltete auch ganze Kirchengebäude, viele Brunnen, öffentliche Plätze, Denk- und Grabmale. Die bedeutendsten Werke Wachters befinden sich im süddeutschen Raum und in Berlin, aber auch in Frankfurt am Main und in Belmont in Kalifornien/USA. Für den Standort am Hafenmarkt in Dillingen an der Donau schuf er einen Brunnen zu Ehren des dort geborenen U-Boot-Erfinders Wilhelm Bauer.

Hans Wachter starb im Alter von 74 Jahren in Kempten; sein Grab befindet sich auf dem dortigen Zentralfriedhof.

Ehrungen

Im Jahr 2016 erhielt der Platz bei der Sing- und Musikschule (sms) in Kempten, auf dem bereits sein Entenbrunnen steht, den Namen „Hans-Wachter-Platz“.[2]

Preise und Erfolge in Wettbewerben (Auswahl)

Werke (Auswahl)

Außerhalb von Bayerisch-Schwaben

In Bayerisch-Schwaben

Kempten

Galerie

Commons: Hans Wachter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Wachter-Ausstellung. In: lions-kempten.de. Lions Club, 2015, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. Juni 2016.@1@2Vorlage:Toter Link/www.lions-kempten.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)

Einzelnachweise

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