Hans Witschi

* 1.2.1954 Luzern; Maler. Figurenbild, Porträt, Tierbild und Stillleben. Seit 1989 in New York From Wikipedia, the free encyclopedia

Hans Witschi (* 1. Februar 1954 in Luzern) ist ein Schweizer Maler und Performancekünstler im Musikbereich.

Leben und Werk

Hans Witschi erkrankte mit neun Monaten an Kinderlähmung und verbrachte die darauffolgenden 15 Jahre in der Rehabilitationsstation des Zürcher Kinderspitals in Affoltern am Albis. Während dieser Zeit begann er zu zeichnen und zu malen. Ab 1970 absolvierte er eine kaufmännische Lehre und nahm daneben ein Jahr lang Malunterricht bei dem in Zürich lebenden Grafiker und Maler Gustav Guldener (1911–1982). Witschi entwickelte einen Stil der Gegenständlichkeit mit expressiven Zügen. Zu seinem wichtigsten Thema gehört die menschliche Figur, verkrümmt, gebeugt, eingeengt und oft an Selbstbildnisse erinnernd. Er erhielt verschiedene Werkbeiträge und Stipendien. Seine Werke stellt er seit den 1980er-Jahren aus. 1989 siedelte er nach New York um und ist seit 2008 Fakultätsmitglied der Art Students League of New York. Einige Werke sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Varia

1991 erhielt der Film von Paolo Poloni Witschi geht den Zürcher Filmpreis.[1] Der Dokumentarfilm handelt von Witschis Auswanderung in die USA.

Literatur

Einzelnachweise

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