Hansa (Zeitschrift)

technisch orientierte Fachzeitschrift zu Seewirtschaft, Schiffbau, Schiffstechnik und Häfen From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Zeitschrift Hansa – International Maritime Journal (HANSA) ist eine seit 1864 monatlich erscheinende Fachzeitschrift zu allen Bereichen der Seewirtschaft, des Schiffbaus, der Schiffstechnik sowie den Themen Häfen, Offshore, Schiffsfinanzierung, Seerecht und maritime Politik. Die Artikel erscheinen teils in deutscher, teils in englischer Sprache.

Schnelle Fakten
Hansa – International Maritime Journal
Fachgebiet Schifffahrt
Sprache Deutsch, Englisch
Verlag Schiffahrts-Verlag Hansa, Hamburg (Deutschland)
Hauptsitz Hamburg
Erstausgabe 1864
Erscheinungsweise Print: monatlich, Online: täglich, Podcast: 14-täglich
Chefredakteur Michael Meyer
Geschäftsführer Peter Tamm jun.
Weblink hansa-online.de
Artikelarchiv Artikelarchiv (Jg. 1–82)
ISSN (Print)
CODEN HNSAA
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Die HANSA ist eine Abonnements-Zeitschrift. Die Auflage ist IVW-geprüft.

Die Zeitschrift wird herausgegeben vom Schiffahrts-Verlag Hansa in Hamburg.

In den 2000er Jahren kam ein Online-Auftritt dazu, auf dem täglich Nachrichten veröffentlicht werden. Mittlerweile werden auch ein täglicher Newsletter HANSADaily und das Audio-Angebot HANSA Podcast angeboten.

Neben regelmäßigen Sonderpublikationen zum Geschäft der deutschen Werften wurde zuletzt die Marke HANSA.news global aufgesetzt, die in englischer Sprache den internationalen Lesermarkt adressiert.

Die HANSA veranstaltet einmal jährlich die Branchen-Konferenz "HANSA Forum", bei dem Entscheider aus der maritimen Wirtschaft, dem Finanzmarkt und der Politik zusammenkommen, um über aktuelle Themen zu debattieren.

Geschichte

Gegründet wurde die Zeitschrift unter dem Namen HANSA. Zeitschrift für Deutsches Seewesen im Jahre 1864. Die ersten Chefredakteure waren G. Schuirman und G. Thaulow, die als Vorsteher der deutschen Seemannsschule in Hamburg tätig waren.[1] Die erste Ausgabe erschien am Sonntag, dem 3. Januar 1864, die folgenden an jedem zweiten Sonntag im Monat.[1] Berichtet wurde über technologische Entwicklungen und Anwendungsbeispiele/-tabellen für technische Produkte in der Schifffahrt.[2] Ab 1870 war Wilhelm von Freeden neben seiner Tätigkeit als Leiter der Norddeutsche Seewarte in Hamburg verantwortlicher Redakteur, ab 1877 gab er die Zeitschrift mit heraus.[3]

Deutsche nautische Zeitschrift

1891 ging die Deutsche nautische Zeitschrift in der Deutsche Schiffahrts-Zeitschrift Hansa auf. Die Deutsche nautische Zeitschrift erschien vom April 1891 bis August 1891 in zwanzig Ausgaben.[4]

Transport-Dienst

Mit der Vereinigung mit der Zeitschrift Frachtendienst 1944 vom Verlag Arpa[5] wurde diese als Zeitschriftenbeilage Transport-Dienst (Verlader- und Verkehrs-Fachblatt) bis 1981 weitergeführt.[6]

Organ für maritime Vereine und Verbände

Neben der Darstellung der wichtigsten maritimen Innovationen und Ereignisse in den Rubriken Schiffbau, Schifffahrt, Meerestechnik, Logistik, Häfen und Wasserstraße ist HANSA auch das zentrale Publikationsorgan verschiedener maritimer Gesellschaften, Vereine und Verbände.

Vereine

Gesellschaften

Verbände

Andere Maritime Einrichtungen

  • Germanischer Lloyd (GL)
  • Normenstelle Schiffs- und Meerestechnik (NSMT) im DIN
  • Deutsches Komitee für Meeresforschung und Meerestechnik e. V.
  • See-Berufsgenossenschaft (SeeBG)
  • Seeverkehrsbeirat des Bundesministers für Verkehr
  • IMO-Berichterstattung (Bundesverkehrsministerium, Abt. Seeverkehr)
  • Permanent International Association of Navigation Congresses (PIANC)
  • Berufsbildungsstelle Seeschiffahrt
  • Deutscher Hochseefischerei-Verband e. V.

Literatur

  • G. Schuirman, G. Thaulow (Hrsg.): Zeitschrift für Deutsches Seewesen. Heft 28 bis 52, 1865 (books.google.de [PDF; 36,8 MB]).
  • 150 Jahre HANSA. Jubiläumsausgabe, Januar 2014, Schiffahrts-Verlag Hansa, Hamburg 2014

Einzelnachweise

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