Happy New Year (1987)
Film von John G. Avildsen (1987)
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Happy New Year ist eine Gangster-Komödie und Liebesfilm aus dem Jahr 1987 mit Peter Falk unter der Regie von John G. Avildsen. Der Film war bei der Oscarverleihung 1988 für den Oscar in der Kategorie Bestes Make-up und Frisuren nominiert.
| Film | |
| Titel | Happy New Year |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1987 |
| Länge | 85 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Columbia Pictures |
| Stab | |
| Regie | John G. Avildsen |
| Drehbuch | Claude Lelouch, Warren Lane |
| Produktion | Jerry Weintraub |
| Musik | Bill Conti |
| Kamera | James Crabe |
| Schnitt | Jane Kurson |
| Besetzung | |
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Handlung
Der frisch aus dem Gefängnis entlassene Gauner Nick und sein Kumpane Charlie fahren nach Palm Beach, um eine Filiale des Juweliers Harry Winston auszurauben. Nachdem sie in einem teuren Hotel abgestiegen sind stellen sie fest, dass der Juwelier besser als erwartet gesichert ist. Nick entwickelt daraufhin einen komplizierten Plan, um Edward Saunders, den Filialleiter von Winston, dazu zu bringen, den Tresor zu öffnen. Nick gibt sich mit Hilfe von Gesichtsprothesen als ein Geschwisterpaar aus, welches Schmuck kaufen will. Kompliziert wird die Ausführung dadurch, dass er ein Interesse an der benachbarten Antiquitätenhändlerin Carolyn entwickelt und die beiden sich auch näher kommen. Am Tag des Raubes gelingt es Charlie mit dem Schmuck zu entkommen, während Nick nicht rechtzeitig herauskommt und gefasst wird. Als er ein paar Jahre später wegen einer Amnestie entlassen wird, wartet Carolyn auf ihn und auch Charlie hält seinen Teil der Beute bereit.
Entstehung
Der Film ist eine US-amerikanische Neuverfilmung des französischen Films Ein glückliches Jahr (La bonne année). Die Handlung wurde von dem südfranzösischen Cannes nach Palm Beach in Florida verlegt und einige Namen wurden amerikanisiert, das Drehbuch folgte aber sonst der Vorlage.[2] Eine weitere Abweichung ist, dass sich Nick auch als Schwester ausgibt, was auf eine Anregung von Peter Falk zurückzuführen sein soll.[3]
Die Veröffentlichung des an sich bereits 1985 fertiggedrehten Films verzögerte sich durch Reibereien innerhalb von Columbia Pictures vor der Übernahme durch Sony bis in den Spätsommer 1987. Der Film wurde in dem Zusammenhang auch nur wenig beworben und verschwand bald wieder aus den Kinos.[3]
Kritik
Der Filmdienst wertete Happy New Year als eine
„witzig und ironisch inszenierte, gut gespielte Neuverfilmung von Claude Lelouchs Liebeskomödie "Ein glückliches Jahr" (1973).[1]“
Vincent Canby meinte demgegenüber, dass Happy New Year schon als das französische Original 1973 herauskam nicht besonders originell oder lustig gewesen sei. Merkwürdig an der amerikanischen Neuverfilmung sei, dass, auch wenn sie nicht besser als das Original sei, so sei sie sicher auch nicht schlechter. Auch wenn der Stoff müder wirke als damals, habe der Film den Vorteil einer guten komödiantischen Darstellung durch Peter Falk als Kopf hinter dem Coup, von Charles Durning als seinem Komplizen und von Wendy Hughes als erstklassige Geschäftsfrau, die sich in Falk verliebe. Die Neufassung gewinne auch durch die komische Präsenz von Tom Courtenay als verwöhnten Leiter des Juweliergeschäfts, der sich mit Falk einige der komischsten Szenen teile.[2]
Auszeichnungen
- 1988: Oscarnominierung von Robert Laden für bestes Make-up und Frisuren[4]
Weblinks
- Happy New Year bei IMDb
- Happy New Year beim Filmdienst