Hasparren (Album)
Musikalbum von Daunik Lazro und Joëlle Léandre
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Hasparren ist ein Musikalbum von Daunik Lazro und Joëlle Léandre. Die am 17. Dezember 2011 im Centre Culturel Eihartzea (Baten Bila Projekt) in Hasparren, Département Pyrénées-Atlantiques, entstandenen Aufnahmen erschienen am 10. Dezember 2013 auf NoBusiness Records.
Veröffent-
lichung
Aufnahme
Format(e)
CD, Download
| Hasparre | ||||
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| Livealbum von Daunik Lazro / Joëlle Léandre | ||||
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
6 | |||
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44:50 | ||||
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Besetzung |
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Danas Mikailionis | ||||
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Aufnahmeort(e) |
Centre Culturel Eihartzea (Baten Bila project), Hasparren | |||
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Hintergrund
Der französische Baritonsaxophonist Daunik Lazro und die Kontrabassistin Joëlle Léandre begannen in den 1980er-Jahren zusammenzuarbeiten. Aus dieser Kooperation ging zunächst eine Trio-Aufnahme hervor, Sweet Zee (HatHut Records, 1984) mit dem Posaunisten George Lewis, zwei Quartett-Aufnahmen, Paris Quartet (Intakt, 1989 mit der Pianistin Irène Schweizer und dem Posaunisten Yves Robert) und Madly You (Potlatch, 2002 mit dem Geiger Carlos Zingaro und dem Perkussionisten Paul Lovens), sowie ein gefilmtes Duo in der Léandre-Dokumentation Basse continue (Hors oeil éditions, 2008) und viele weitere, unveröffentlichte Aufführungen. Ihre fünfte dokumentierte Zusammenarbeit fand im Duo-Setting statt und entstand im Dezember 2011 in Hasparren im Baskenland.[1]
Titelliste
- Daunik Lazro / Joëlle Léandre: Hasparren (NoBusiness Records – NBCD 62)[2]
- Hasparren I 4:56
- Hasparren II 9:42
- Hasparren III 3:29
- Hasparren IV 12:43
- Hasparren V 6:43
- Hasparren VI 8:13
Die Kompositionen stammen von Daunik Lazro und Joëlle Léandre.
Rezeption
Die fünf frei improvisierten Duette und die Solo-Improvisation von Léandre, alle nach Hasparren benannt, würden angesichts der bisherigen Karriere dieser beiden erfahrenen und meinungsstarken Improvisatoren überraschend diszipliniert und introspektiv wirken, meint Eyal Hareuveni in All About Jazz. Léandre und Lazro etablierten sofort ein harmonisches und unterstützendes Zusammenspiel. Beide würden sich auf die tiefgründigen, oft tiefen und sogar mikrotonalen Nuancen jedes Klangs konzentrieren: Lazro auf dem vibrierenden tiefen Register des Baritonsaxophons und Léandre mit einem brillanten Coll’arco-Spiel. Es gebe wenige Passagen von kraftvollerem und intensiverem Dialog, insbesondere im zweiten und letzten Duett. Dennoch würden beide ein enges, respektvolles Zusammenspiel bewahren, verlören nie den Bezug zu den Ideen des anderen und demonstrierten so die ganze Bandbreite ihres Könnens.[1]
Weblinks
- Hasparren von Daunik Lazro, Joelle Leandre. In: Bandcamp. (englisch).