Hattenhof (Neuhof)

Ortsteil der Gemeinde Neuhof im Landkreis Fulda in Osthessen From Wikipedia, the free encyclopedia

Hattenhof ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuhof im osthessischen Landkreis Fulda.

Schnelle Fakten Gemeinde Neuhof ...
Hattenhof
Gemeinde Neuhof
Koordinaten: 50° 28′ N,  41′ O
Höhe: 298 (287–338) m ü. NHN
Fläche: 7,53 km²[1]
Einwohner: 1484 (30. Juni 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 197 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36119
Vorwahl: 06655
Ortsmitte Hattenhof
Ortsmitte Hattenhof
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Geographie

Hattenhof liegt in den Westausläufern der Rhön rund 4,3 km nordöstlich vom Zentrum des Neuhofer Kernorts. Es befindet sich am kleinen Fliede-Zufluss Rehbach. Etwas nordöstlich vorbei am Dorf fließt der Fliede-Zufluss Döllbach. In der Ortschaft kreuzen sich die Landesstraße 3430 und die Kreisstraße 72.

Aktuelle und historische Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:[1]

  • Wüstung Abtschwinden[3]
  • Wüstung Bernhelms[4]
  • Geringshof[5]
  • Hof[6]
  • Obermühle[7]
  • Wüstung Rotbach[8]
  • Rübenhof[9]

Geschichte

Die kath. Pfarrkirche St. Cosmas und St. Damian
Kriegerdenkmal

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Hattenhof erfolgte im Jahr 1457. ZU dieser Zeit gehörte das Dorf dem Abt des Klosters Fulda.[1]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hattenhof kraft Landesgesetz mit Wirkung zum 1. August 1972 in die Gemeinde Neuhof eingemeindet.[10][11] Für Hattenhof wurde, wie für die übrigen Ortsteile von Neuhof, ein Ortsbezirk eingerichtet.[12]

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,[Anm. 1] denen Hattenhof angehört(e):[1][13]

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Hattenhof 1515 Einwohner. Darunter waren 30 (2,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 282 Einwohner unter 18 Jahren, 669 zwischen 18 und 49, 288 zwischen 50 und 64 und 276 Einwohner waren älter.[16] Die Einwohner lebten in 642 Haushalten. Davon waren 180 Singlehaushalte, 183 Paare ohne Kinder und 213 Paare mit Kindern, sowie 48 Alleinerziehende und 15 Wohngemeinschaften. In 138 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 456 Haushaltungen lebten keine Senioren.[16]

Einwohnerentwicklung

 1812:35 Feuerstellen, 303 Seelen[1]
Hattenhof: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2016
Jahr  Einwohner
1812
 
303
1834
 
423
1840
 
399
1846
 
446
1852
 
431
1858
 
447
1864
 
432
1871
 
455
1875
 
500
1885
 
459
1895
 
450
1905
 
478
1910
 
487
1925
 
582
1939
 
755
1946
 
907
1950
 
944
1956
 
1.053
1961
 
1.220
1967
 
1.199
1970
 
1.231
1980
 
?
1990
 
?
2000
 
?
2011
 
1.515
2016
 
1.484
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1]; Gemeinde Neuhof[2]; Zensus 2011[16]

Historische Religionszugehörigkeit

 1885:459 katholische (= 100 %) Einwohner[1]
 1961:51 evangelische (= 5,00 %), 964 katholische (= 94,51 %) Einwohner[1]

Religion

In Hattenhof gibt es eine katholische Pfarrkirche, da die Katholiken in der Mehrheit leben. Die heutige zweite Kirche stammt aus dem Jahre 1892, während der Kirchturm aus dem Jahre 1519 stammt. Siehe

Politik

Für den Ortsteil Hattenhof besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Hattenhof) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.[12] Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 49,88 %. Es wurden gewählt sieben Mitglieder der CDU und zwei Mitglieder der SPD.[17] Der Ortsbeirat wählte Otto Mahr (CDU) zum Ortsvorsteher.[18]

Infrastruktur

In Hattenhof gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus und eine Kindertagesstätte, eine Grundschule sowie die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian (Hattenhof). Außerdem eine Mariengrotte und einen in kirchlicher Trägerschaft befindlichen Friedhof. Das Kriegerdenkmal befindet sich am Kirchplatz vor der Kirche.

Anmerkungen und Einzelnachweise

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