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Haus Zallinger

Bauwerk auf dem Ritten, Südtirol From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Haus Zallinger ist mit der Magdalenenkapelle ein geschütztes Baudenkmal in Maria Himmelfahrt, einem zu Oberbozen gerechneten Weiler in der Gemeinde Ritten in Südtirol.

Oben der Eingang zur Kapelle, unten der Gehweg von Himmelfahrt nach Oberbozen mit dem Hauseingang
Haus Zallinger mit Kapelle

Geschichte

Im Kern stammt das Anwesen aus dem 17. Jahrhundert. Als erster Besitzer gilt Franz von Hörtmayr, der 1640 die der hl. Magdalena geweihte Kapelle hinzufügte. Die aus Bozen stammende Familie Hörtmayr von Hiertenberg erhielt am 8. Mai 1586 von Kaiser Rudolf II. eine Adelskonfirmation inkl. Wappenbesserung[1], 1618 den Adelsstand und wurden 1619 landständisch. Mit Franz von Hörtmayr starb das Adelsgeschlecht 1650 aus.[2] Seinen heutigen Namen verdankt der Ansitz der geadelten Kaufmannsfamilie Zallinger aus Bozen, seit 1685 im Besitz des Hauses, die es als Sommerfrische nutzten. Später besaß es Barbara von Zeno geb. von Mayrl († 1806). Zeitweise war das Gebäude in den Händen mehrerer Eigentümer, darunter zur Hälfte Joseph Anton von Zallinger-Thurn. Alois von Zallinger war wiederum alleiniger Besitzer. Am 11. Januar 1983 erfolgte die Unterschutzstellung von Seiten des Südtiroler Landesdenkmalamtes.

Literatur

  • Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols: Bd. 1. T. Ritten, Sarntal, Tschöggelberg. 2. T. Bozen. 3. T. Überetsch, Unterland und Reggiberg. E. Hözel, 1929, S. 43–44. (online)
Commons: Haus Zallinger mit Magdalenenkapelle in Maria Himmelfahrt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts

Einzelnachweise

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