Heike Borufka

deutsche Journalistin, Gerichtsreporterin und Hörfunkjournalistin From Wikipedia, the free encyclopedia

Heike Borufka (* 1965 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Journalistin und Autorin.

Heike Borufka (2024)

Leben und Wirken

Heike Borufka studierte Anglistik, Amerikanistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.[1]

1992 absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und war bis 1998 Redakteurin bei der Frankfurter Neuen Presse. Seit Oktober 1998 ist sie als Gerichtsreporterin für den Hessischen Rundfunk tätig.[1]

Sie berichtete über Medienprozesse wie den Kannibalen von Rotenburg, den Kindsmörder Magnus Gäfgen, den Mordfall Johanna Bohnacker oder den NSU-Prozess in München.[1]

Im März 2019 gehörte sie der Jury des Deutschen Fernsehkrimipreises an.[2]

Seit Mai 2019 spricht sie im öffentlich-rechtlichen True-Crime-Podcast Verurteilt! gemeinsam mit dem Podcaster[3] Basti Red über Gerichtsfälle des deutschen Rechtssystems.[4] Die Sendungen sind auch als Video in der hr-Mediathek abrufbar[5] und werden wöchentlich gegen Mitternacht von Freitag auf Samstag im HR-Fernsehen ausgestrahlt.[6]

Borufka und Red besprechen ihre Kriminalfälle auch vor Publikum bei regelmäßigen Live-Auftritten in der Kabarettbühne „Käs“ in der Frankfurter Naxoshalle.[7]

Mit ihrem Podcast-Partner Basti Red teilt sie die Anhängerschaft zum Fußballverein Eintracht Frankfurt und tritt auch gelegentlich in Reds Stamm-Videopodcast Fußball 2000 auf.[8]

Borufka ist verheiratet und hat eine Tochter.[9]

Auszeichnungen

Literatur

  • Heike Borufka, Udo Scheu: Tatort Frankfurt! Was wo wirklich passierte. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-95542-075-8.
  • Susanne Broos, Heike Borufka: Welche Schule für unser Kind? Ein Wegweiser für weiterführende Schulen. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997, ISBN 978-3-499-60324-2.
Commons: Heike Borufka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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