Heike Flemming
deutsche Übersetzerin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Heike Flemming studierte Philosophie, Germanistik und Ungarisch an der Universität Leipzig und der Universität Wien, sowie Ungarische Literatur und Literarisches Übersetzen in Budapest. Sie wurde 2018 mit der Dissertation Zum Wandel der Erinnerung an den Holocaust in der ungarischen Literatur : am Beispiel von Imre Kertész und László Márton promoviert.
Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen Péter Esterházy, László Krasznahorkai, Szilárd Borbély und Imre Kertész. Krasznahorkai sorgte dafür, dass sie erste Übersetzungen von Borbélys Gedichten veröffentlichte.
Flemming erhielt 2010 zusammen mit László Krasznahorkai den Brücke-Berlin-Preis, 2014 den Förderpreis des Straelener Übersetzerpreises. Im Jahr 2021 wurde sie mit dem Hieronymusring vom Verband deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke sowie dem Übersetzerpreis Ginkgo-Biloba für Lyrik des Freundeskreises Literaturhaus Heidelberg ausgezeichnet.
Weblinks
- Literatur von und über Heike Flemming im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Hieronymusring an Heike Flemming, in: boersenblatt.net, 2. März 2021
- Beate Tröger: Ginkgo-Biloba-Preis an Heike Flemming, in: Übersetzen (ZSUE), 1/2022
- Heike Flemming, bei uebersetzerwerkstatt-erlangen, 2010
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Flemming, Heike |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Übersetzerin |
| GEBURTSDATUM | 1982 |
| GEBURTSORT | Kamenz |