Heimkehr in ein fremdes Land
Fernsehfilm des Fernsehens der DDR aus dem Jahr 1973
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Heimkehr in ein fremdes Land ist ein dreiteiliger Fernsehfilm des Fernsehens der DDR aus dem Jahr 1973. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Günter Görlich und wurde unter der Regie von Manfred Mosblech realisiert.
| Film | |
| Titel | Zement |
|---|---|
| Produktionsland | DDR |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1976 |
| Länge |
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| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Fernsehen der DDR |
| Stab | |
| Regie | Manfred Mosblech |
| Drehbuch | Manfred Mosblech |
| Musik | Hartmut Behrsing |
| Kamera | Günter Eisinger |
| Schnitt | Ruth Ebel |
| Besetzung | |
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Handlung
Der Dreiteiler schildert den beschwerlichen Weg des jungen Martin Stein nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Der 17-jährige Martin Stein befindet sich in Kriegsgefangenschaft. Er muss zwei Jahre lang unter härtesten Bedingungen in einem sibirischen Steinkohlebergwerk arbeiten. Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft kehrt er in seine Heimatstadt Berlin zurück, die er völlig verändert vorfindet. Seine Familie lebt in einer engen Hinterhofwohnung; seine Mutter ist mit einem Mann zusammen, zu dem Martin keine Bindung aufbauen kann. Martin ist zunächst desillusioniert und schwört sich: „Nie wieder eine Uniform“. Doch durch die Begegnung mit dem Kommunisten Hüttenrauch und der jungen Margot beginnt er, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Drei Jahre später, nach der Ermordung seines Mentors Hüttenrauch, entscheidet er sich schließlich doch für die Uniform der jungen Volkspolizei.
Produktion
Das Werk ist typisch für die DDR-Erinnerungskultur der 1970er Jahre. Es thematisiert den antifaschistischen Neubeginn des Staates durch die persönliche Wandlung eines Individuums, das aus den Trümmern des Krieges zur sozialistischen Überzeugung findet.
Die Erstausstrahlung der drei Teile erfolgte am 10., 12. und 14. September 1976 im 1. Programm des DDR-Fernsehens. Zuletzt lief die Serie am 9. April 1978 im 2. Programm des DDR-Fernsehens.
Die Dreharbeiten zu „Heimkehr in ein fremdes Land“ fanden Mitte der 1970er Jahre primär in Ost-Berlin und in den Studios in Potsdam-Babelsberg statt. Da der Film das Berlin der unmittelbaren Nachkriegszeit (ca. 1947–1950) darstellt, wählte das Produktionsteam Orte, die den Charme der alten Berliner Mietskasernen und der Trümmerlandschaft widerspiegelten. Oft dienten Straßenzüge in Prenzlauer Berg oder Mitte als Kulisse, da diese damals noch viele unsanierte Fassaden und originale Durchgänge aus der Vorkriegszeit besaßen. Für die Szenen der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft wurden Areale genutzt, die in den 70ern noch Brachflächen oder unsanierte Ruinengrundstücke waren. Diese fanden sich häufig in der Nähe der S-Bahn-Trassen oder in Randbezirken, die erst später bebaut wurden. Ein Großteil der Innenaufnahmen und aufwendigeren Szenenbilder entstand im DEFA-Studio für Spielfilme in Babelsberg. Die Sequenzen im sibirischen Steinkohlebergwerk zu Beginn des Films wurden teilweise in Tagebauen oder Industrieanlagen innerhalb der DDR nachgestellt, um die raue Umgebung der Kriegsgefangenschaft zu simulieren.