Heinrich Albrecht Bock
Glockengießer in Einbeck und Linden bei Hannover
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Heinrich Albrecht Bock (* vor 1798; † 1825) war ein hannoverscher Glockengießer.[1]
Leben
Heinrich Albrecht Bock wirkte vor allem in der Stadt Einbeck und goss bis in das Jahr 1825 hinein beispielsweise Kirchenglocken.[2]
In der Frühzeit des Königreichs Hannover erwarb Bock im Jahr 1819 in Linden vor Hannover das an der Straße nach Hameln und Göttingen stehende Haus samt Gartenland des Kupferstechers Julius Franz Salzenberg, das dieser wenige Jahre zuvor von den Erben des 1814 verstorbenen Hof-Zimmermeisters[3] Johann Ludwig Weißhaar[4] erworben hatte.[3]
Bekannte Werke (Auswahl)
Kirchenglocken goss Bock unter anderem für folgende Städte:
- 1798:
- 1800: Billerbeck[2]
- 1808: Rollinghausen[2]
- 1812: Hettensen
- 1823: Eyershausen (Kapelle)[2]
- 1824: kleine Glocke für die St.-Vitus-Kirche in Wilkenburg[5]
- 1825: Stroit[2]
Literatur
- Karl Steinacker: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Herzogtums Braunschweig, Band 4: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Holzminden, Wolfenbüttel, 1907[2]
- Karl Steinacker (Bearb.): Die Kunstdenkmale des Kreises Gandersheim, Neudruck [der Ausgabe] von "Die Bau- und Kunstdenkmäler des Herzogtums Braunschweig" Band 5, Wolfenbüttel, Zwissler, 1910 (= Kunstdenkmälerinventare Niedersachsens, Bd. 12), Osnabrück: Wenner, 1978, ISBN 978-3-87898-142-8 und ISBN 3-87898-142-2[2]
- Oskar Kieker: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, Band 17, Teil II: Regierungsbezirk Hildesheim, Band 6: Kreis Alfeld, hrsg. von der Provinzialkommission zur Erforschung und Erhaltung der Denkmäler, Hannover: Selbstverlag der Provinzialverwaltung [u. a.], 1929[2]
Archivalien
Archivalien von und über Heinrich Albrecht Bock finden sich unter anderem
- im Zusammenhang mit den An- und Verkäufen der Liegenschaft in Linden im Niedersächsischen Landesarchiv (Standort Hannover), Archivsignatur Hann. 72 Hann. IV Nr. 438[3]