Heinrich Apel

deutscher Bildhauer (1935-2020) From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Der 1935 in Sachsen-Anhalt geborene Heinrich Apel studierte von 1953 bis 1959 an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bei Gustav Weidanz Bildhauerei. Seit 1959 war Apel in Magdeburg tätig.[2] Sein Wirken beschränkte sich nicht nur auf baugebundene Arbeiten wie Bronzetüren, Brunnen, Architekturdetails und Standbilder, sondern seine Arbeit umfasste auch Collagen, Textilien, Medaillen, Kleinplastiken und Bilder. Ebenso war er als Restaurator an den Domen Magdeburg, Halberstadt, Stendal, an der Stiftskirche Quedlinburg und beim Wiederaufbau des Magdeburger Reiters tätig.

2019 wurde Apel durch Ministerpräsident Reiner Haseloff für sein künstlerisches Engagement in der Landeshauptstadt Magdeburg und darüber hinaus der Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt überreicht.

Eingangspforte des Klosters Unser Lieben Frauen, Magdeburg
Skulptur „Pferd mit Hund“, Altenweddingen

Werke

Weitere Werke stehen in Berlin, Dresden, Halle, Frankfurt (Oder), Bernburg, Salzwedel, Egeln, Worms und Klostermansfeld.

Ausstellungen (unvollständig)

Einzelausstellungen

  • 1967: Bernburg, Museum im Schloss (mit Helmut Brade und Fritz Müller)
  • 1995: Magdeburg, Kloster Unser Lieben Frauen („Querschnitte, Plastik, Textilien, Collagen“)

Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR

  • 1967/1968, 1972/1973, 1977/1978 und 1982/1983: Dresden, Deutsche Kunstausstellung bzw. Kunstausstellungen der DDR
  • 1969: Rostock, Zoologischer Garten („Plastik im Zoo“)
  • 1970: Berlin, Altes Museum („Auferstanden aus Ruinen. Druckgraphik und Zeichnungen 1945–1970“)
  • 1974: Berlin („Grafik in der DDR“)
  • 1979: Berlin, Altes Museum („Jugend in der Kunst“)
  • 1979 und 1984, Magdeburg, Bezirkskunstausstellungen
  • 1979: Berlin, Altes Museum („Weggefährden – Zeitgenossen“)
  • 1982: Berlin, Treptower Park („Plastik und Blumen“)
  • 1984: Berlin, Altes Museum („Alltag und Epoche“)
  • 1985: Erfurt, Gelände der Internationalen Gartenbauausstellung („Künstler im Bündnis“)
  • 1985: Berlin („Musik in der bildenden Kunst“)
  • 1987: Dresden („Wirklichkeit und Bildhauerzeichnung“)
  • 1988: Berlin, Nationalgalerie („Mensch – Figur – Raum. Werke deutscher Bildhauer des 20. Jahrhunderts“)
  • 1989: Berlin, Akademie-Galerie im Marstall („Bauleute und ihre Werke. Widerspiegelungen in der bildenden Kunst der DDR“)

Literatur

  • Heinrich Schierz: Heinrich Apel. Bildhauer und Restaurator. In: Bildende Kunst, Berlin, 1966, S. 587–589
  • Renate Hagedorn: Heinrich Apel. Verlags- und Druckhaus Magdeburg, 1991
Commons: Heinrich Apel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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