Heinrich Bommer

deutscher Chemiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Heinrich Bommer (* 5. Oktober 1912 in Röhrigshof; † unbekannt) war ein deutscher Chemiker, der wichtige Beiträge zur Chemie der Seltenen Erden leistete. So stellte er zusammen mit Wilhelm Klemm erstmalig elementares Ytterbium und Thulium als reine Metalle her.

Leben

Heinrich Bommer wurde in Röhrigshof, einem Ortsteil der Marktgemeinde Philippsthal (Werra) im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg, als Sohn des Schneidermeisters Johann Bommer geboren. Er besuchte von 1925 bis 1932 das Reform-Realgymnasium zu Vacha (Werra). Von Ostern 1932 bis Ostern 1936 studierte Heinrich Bommer Chemie an der Universität Göttingen und an der Technischen Hochschule Danzig, wo er im Mai 1936 die Diplom-Hauptprüfung ablegte.[1]

Er schloss dann die Dissertation zu einem Thema aus der Chemie der Seltenen Erden im Jahre 1937 am Institut für Anorganische Chemie an der Technischen Hochschule Danzig bei Wilhelm Klemm ab.[2] Er verblieb für weitere Jahre am Institut für Anorganische Chemie und forschte unter anderem zu den Kristallstrukturen, den magnetischen Eigenschaften und der Thermochemie der Elemente und Verbindungen der Seltenen Erden.

Über seinen weiteren Lebensweg ist wenig überliefert.[1]

Publikationen (Auswahl)

Heinrich Bommer veröffentlichte unter anderem Publikationen zu Metalle der Seltenen Erden und weiteren Metallen.[3][4][5][6][7][8][9][10][11]

Einzelnachweise

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