Heinrich Geppert
deutscher Generalmajor
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Heinrich Geppert (* 27. Februar 1953 in Wattenscheid) ist ein deutscher Generalmajor außer Dienst der Luftwaffe.
Leben
Geppert absolvierte 1972 das Abitur in Wattenscheid und trat am 1. Juli 1972 in die Bundeswehr bei der 9. Kompanie des Luftwaffenausbildungsregiments 4 in Germersheim in die Bundeswehr ein. Von 1972 bis 1974 durchlief er als Reserveoffizieranwärter die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendiensteses der Reserve und wurde währenddessen als Gruppenführer und Zugführer eingesetzt. Zum 1. April 1974 erfolgte die Ernennung zum Leutnant biem Luftwaffenversorgungsregiment 4 in Mosbach. Von 1974 bis 1975 nahm er am Offizierlehrgang in Neubiberg bei München teil und studierte danach bis 1978 Pädagogik an der Hochschule der Bundeswehr München in Neubiberg. 1978 und 1979 war er Offizier für Personalwesen und Militärisches Nachrichtenwesen (S 1/S 2) des Luftwaffenversorgungsregiments 8 in Mechernich und anschließend von 1980 bis 1982 Kommandant des Stabsquartiers und Kompaniechef der Stabskompanie des Kommandos Luftwaffenunterstützungsgruppe Süd in Karlsruhe. Von 1982 bis 1984 war er Sachbearbeiter-Offizier für Menschenführung im Referat 4 der Stabsabteilung I im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) auf der Hardthöhe in Bonn.
Geppert absolvierte von 1984 bis 1986 den 29. Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er von 1986 bis 1989 Generalstabsoffizier für Personal (A 1) im Kommando 1. Luftwaffendivision in Meßstetten und danach bis 1991 Referent für Grundsatz Personal und Personalstruktur der Luftwaffe im Führungsstab der Luftwaffe (Fü L), Stabsabteilung 1, Referat 1, im BMVg in Bonn. 1991 wurde er Bataillonskommandeur des II. Bataillons des Luftwaffenausbildungsregiments 2 in Budel in den Niederlanden, bevor er 1993 Referent Grundsatz Organisation Luftwaffe (Fü L IV 1) wurde. Von 1997 bis 1998 war er Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr in Strausberg bei Berlin, danach von 1999 bis 2000 Referatsleiter Fü L I 1 Personelle Grundsatzangelegenheiten der Luftwaffe und von 2000 bis 2001 Referatsleiter IV 5 in der Abteilung Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten (PSZ) im BMVg, zuständig für die Personalführung der Generale und Oberste der Luftwaffe.
Im Oktober 2002 wurde Geppert Unterabteilungsleiter PSZ I im BMVg. Von Juli 2005 bis März 2007 war er Kommandeur des Luftwaffenausbildungskommandos in Köln, ab April 2007 als Brigadegeneral der General Weiterentwicklung Streitkräftebasis und Leiter Fachabteilung im Streitkräfteamt in Bonn und zuletzt von April 2009 bis März 2013 Befehlshaber im Wehrbereich II in Erfurt. Mit Ablauf des März 2013 wurde er in den Ruhestand versetzt.[1]
Geppert ist verheiratet, römisch-katholisch und Vater von zwei Söhnen sowie einer Tochter.
Siehe auch
Literatur
- Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 2007/2008. Bernard & Graefe, Bonn 2007, ISBN 978-3-7637-6276-7, S. 142.