Heinrich Oedenthal
deutscher Maler
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Johann Adam Heinrich Oedenthal (* 24. Dezember 1791 in Köln; † 15. Januar 1876 ebenda) war ein deutscher Porträtmaler, Zeichner und Zeichenlehrer.
Leben

Oedenthal, Sohn des Sprachlehrers Johann Cornelius Oedenthal († 1834), fiel als französischer Fourier nach der Schlacht bei Kulm (1813) in Kriegsgefangenschaft und kam so nach Prag, wo er bis 1824 lebte, ehe er auf Wunsch seiner Eltern nach Köln zurückkehrte. In Prag studierte er Malerei an der Akademie der Bildenden Künste. In Prag und Köln bestritt er seinen Lebensunterhalt als Porträtmaler und Zeichenlehrer. In Köln erhielt er nach 1835 Zeichenlehrerstellen an der Höheren Bürgerschule und an der Taubstummenanstalt. An der Bürgerschule wirkte er bis zum Herbst 1859, an der Taubstummenanstalt bis zu seinem Tod im Alter von 84 Jahren.[1]
Literatur
- Oedenthal, Johann Adam Heinrich. In: Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Fr. v. Boetticher’s Verlag, Dresden 1898, Band 2, S. 172.
- Oedenthal, Heinrich (Joh. Adam H.). In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 25: Moehring–Olivié. E. A. Seemann, Leipzig 1931, S. 564 (biblos.pk.edu.pl).